TYSABRI 150 mg Inj.-Lsg.i.e.Fertigspritze 2xSC 2 St
Zuzahlungsfrei¹³
Nur mit Rezept
Kühlpflichtig
Abbildung ähnlich
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
TYSABRI 150 mg Inj.-Lsg.i.e.Fertigspritze 2xSC 2 St
Ihre Zuzahlung
10,
00 €UVP/AVP UVP/AVP:2.982,71 €
Alle E-Rezepte zuzahlungsfrei
Sofort verfügbar
Alle E-Rezepte zuzahlungsfrei
Verkauf durch
Versandkostenfrei
Medikamente können von uns getauscht werden. Der Grund: Spezielle Verträge Ihrer Versicherung oder Verfügbarkeit.
- E-Rezepte einfach online einlösen
- Versandkostenfreie Lieferung zum nächsten Werktag**
- Weitere Produkte versandkostenfrei mitbestellen
PZN
16825458
Darreichungsform
Injektionslösung
Marke
Hersteller
Produkte, die Ihnen gefallen könnten
Wichtiger Hinweis:
Seit dem 1. April 2026 sind Apotheken gesetzlich verpflichtet, unter bestimmten Voraussetzungen ein therapeutisch gleichwertiges biologisches Arzneimittel abzugeben.
Für Sie bedeutet das: Die Behandlung wirkt gleich zuverlässig. Es kann jedoch sein, dass sich die Anwendung – zum Beispiel die Handhabung – geringfügig unterscheidet.
Bitte informieren Sie sich daher in der Gebrauchsinformation. Bei Fragen oder Unsicherheiten unterstützen wir Sie selbstverständlich gerne.
Gebrauchsinformationen
- Dies ist ein Arzneimittel zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) bei Erwachsenen. Es enthält den Wirkstoff Natalizumab. Dieser wird als monoklonaler Antikörper bezeichnet.
- Die MS ruft eine Entzündung im Gehirn hervor, durch die die Nervenzellen geschädigt werden. Diese Entzündung tritt auf, wenn weiße Blutkörperchen in das Gehirn und das Rückenmark eindringen. Dieses Arzneimittel hindert die weißen Blutkörperchen daran in das Gehirn einzudringen und vermindert auf diese Weise die durch die MS hervorgerufene Nervenschädigung.
- Symptome der Multiplen Sklerose
- Die Symptome der MS sind von Patient zu Patient unterschiedlich, und es ist möglich, dass bei Ihnen nur bestimmte oder auch gar keine auftreten.
- Sie können beinhalten: Probleme beim Gehen, Taubheitsgefühl im Gesicht, an Armen und Beinen, Sehprobleme, Müdigkeit, Gleichgewichtsstörungen oder Benommenheit, Probleme mit Blase und Darm, Denk- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, akute oder chronische Schmerzen, Sexualstörungen, Steifigkeit und Verkrampfung der Muskeln.
- Ein Ausbrechen dieser Symptome wird als Schub (oder auch als Verschlechterung oder Anfall) bezeichnet. Bei einem Schub treten die Symptome entweder plötzlich innerhalb weniger Stunden in Erscheinung oder entwickeln sich langsam mit zunehmender Intensität über mehrere Tage.
- Gewöhnlich erfolgt dann wieder eine allmähliche Besserung der Symptome (dies wird als Remission bezeichnet).
- Wie dieses Präparat helfen kann
- In Studien konnte dieses Arzneimittel die Zunahme der durch MS verursachten Behinderung etwa halbieren und die Zahl der MS-Schübe um etwa zwei Drittel senken. Es kann sein, dass Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel keine Besserung erfahren, die Behandlung damit kann aber immerhin dahingehend wirksam sein, dass sich Ihre MS nicht verschlechtert.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder das zuständige medizinische Fachpersonal, wenn Sie an sich eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken
- Anzeichen einer Gehirnentzündung:
- Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen wie beispielsweise Verwirrung, Delirium oder Bewusstseinsverlust
- Krämpfe (Anfälle)
- Kopfschmerzen
- Übelkeit/Erbrechen
- Nackensteifigkeit
- Extreme Lichtempfindlichkeit
- Fieber
- Ausschlag (kann überall am Körper auftreten).
- Diese Symptome können durch eine Gehirnentzündung (Enzephalitis oder PML) oder eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorgerufen werden.
- Anzeichen anderer schwerer Infektionen
- Unerklärliches Fieber
- Schwerer Durchfall
- Kurzatmigkeit
- Anhaltendes Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- Gewichtsverlust
- Lustlosigkeit
- Sehstörung
- Schmerzen oder Rötung an einem oder beiden Augen
- Anzeichen einer allergischen Reaktion
- Juckender Hautausschlag (Quaddeln)
- Schwellungen im Gesicht, an den Lippen oder der Zunge
- Probleme beim Atmen
- Schmerzen oder Engegefühl in der Brust
- Blutdruckanstieg oder -abfall (Ihr Arzt oder das Sie betreuende medizinische Fachpersonal werden dies im Rahmen der Blutdruckkontrolle feststellen.)
- Diese Anzeichen treten mit größter Wahrscheinlichkeit während oder kurz nach der Injektion auf.
- Anzeichen eines möglichen Leberproblems
- Gelbliche Färbung der Haut oder der Bindehaut im Auge
- Ungewöhnlich dunkle Färbung des Urins
- Abnormaler Leberfunktionstest
- Sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen an sich feststellen oder Sie glauben, eine Infektion zu haben. Zeigen Sie den Patientenpass und die Gebrauchsinformation allen Ärzten, die an Ihrer Behandlung beteiligt sind, nicht nur Ihrem Neurologen.
- Anzeichen einer Gehirnentzündung:
- Andere Nebenwirkungen
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Harnwegsinfektionen
- Halsschmerzen und laufende oder verstopfte Nase
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übelkeit (Nausea)
- Gelenkschmerzen
- Müdigkeit
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Anämie (Abnahme der Anzahl von roten Blutkörperchen, was Ihre Haut blass und Sie kurzatmig oder kraftlos machen kann)
- Allergie (Überempfindlichkeit)
- Schüttelfrost
- Juckender Hautausschlag (Quaddeln)
- Übelkeit (Erbrechen)
- Fieber
- Probleme beim Atmen (Dyspnoe)
- Rötung von Gesicht oder Körper (Flushing)
- Herpesinfektionen
- Beschwerden an der Injektionsstelle. Möglicherweise können Sie einen Bluterguss, Rötung, Schmerzen, Juckreiz oder eine Schwellung feststellen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Schwere Allergie (anaphylaktische Reaktion)
- Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML)
- Entzündliche Erkrankung nach Absetzen des Arzneimittels
- Schwellungen im Gesicht
- Zunahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)
- Verringerung der Anzahl der Blutplättchen
- Anfälligkeit für blaue Flecken (Purpura)
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Herpesinfektion im Auge
- Schwere Anämie (Abnahme der Anzahl von roten Blutkörperchen, was Ihre Haut blass und Sie kurzatmig oder kraftlos machen kann)
- Schwere Schwellung unter der Haut
- Erhöhter Bilirubinspiegel im Blut (Hyperbilirubinämie), wodurch Symptome wie Gelbfärbung Ihrer Augen oder Haut, Fieber und Müdigkeit verursacht werden können
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Ungewöhnliche Infektionen (sogenannte "opportunistische Infektionen")
- Schädigung Ihrer Leber
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben eine Infektion zu haben.
- Diese Informationen finden Sie auch im Patientenpass, den Sie von Ihrem Arzt erhalten.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Die Injektionen werden Ihnen von einem in der Behandlung der MS erfahrenen Arzt verschrieben. Ihr Arzt kann Sie direkt von einem anderen Arzneimittel auf dieses umstellen, sofern es keine Anzeichen von Problemen aufgrund Ihrer Vorbehandlung gibt.
- Ihr Arzt wird Blutuntersuchungen auf Antikörper gegen das JC-Virus und andere mögliche Auffälligkeiten bei Ihnen durchführen.
- Ihr Arzt wird einen MRT-Scan durchführen lassen, der während der Behandlung wiederholt wird.
- Bei der Umstellung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von MS wird Ihr Arzt Ihnen ggf. raten, eine bestimmte Zeit abzuwarten, damit sichergestellt ist, dass das bisherige Arzneimittel größtenteils aus Ihrem Körper ausgeschieden worden ist.
- Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt 300mg einmal alle 4 Wochen.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Die regelmäßige Anwendung dieses Arzneimittels ist vor allem während der ersten Behandlungsmonate wichtig. Es ist wichtig, dass Sie die Anwendung des Arzneimittels so lange fortsetzen, wie Sie und Ihr Arzt der Meinung sind, dass es Ihnen hilft. Brechen Sie die Anwendung des Arzneimittels nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Bei Patienten, die ein oder zwei Gaben dieses Arzneimittels erhielten und dann eine Behandlungsunterbrechung von 3 Monaten oder mehr erfuhren, trat nach Wiederaufnahme der Behandlung mit größerer Wahrscheinlichkeit eine allergische Reaktion auf.
- Allergische Reaktionen
- Bei einigen wenigen Patienten sind allergische Reaktionen gegen dieses Arzneimittel aufgetreten. Ihr Arzt wird Sie möglicherweise während der Injektionen und noch eine Stunde darüber hinaus auf allergische Reaktionen hin beobachten. Wenn Sie bei Selbstverabreichung oder Verabreichung durch eine Pflegeperson eine allergische Reaktion bemerken, brechen Sie die Injektion ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Siehe auch Kategorie "Nebenwirkungen".
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie einmal die übliche Gabe des Arzneimittels vergessen haben, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt, um diese so schnell wie möglich nachzuholen. Die weitere Verabreichung erfolgt dann wie bisher alle vier Wochen.
- Zur Verabreichung der vollständigen Dosis müssen zwei Spritzen verwendet werden. Es ist wichtig, dass beide Spritzen verabreicht werden und dass Sie sie nach dem vorgeschriebenen Dosierungsschema anwenden. Wenn Sie oder Ihre Pflegeperson die Injektionen verabreichen und Sie eine Dosis vergessen haben oder nur eine Spritze injiziert haben, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt, um weitere Anweisungen zu erhalten.
- Wirkt das Arzneimittel immer?
- Bei wenigen Patienten, die das Präparat erhalten, könnte die natürliche Abwehr des Körpers im Laufe der Zeit dazu führen, dass das Arzneimittel nicht mehr richtig wirkt, weil der Körper Antikörper gegen das Arzneimittel bildet. Ihr Arzt kann anhand der Ergebnisse eines Bluttests entscheiden, ob das Arzneimittel bei Ihnen nicht mehr richtig wirkt und erforderlichenfalls die Behandlung beenden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Schwangerschaft
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen. Informieren Sie unbedingt sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwanger werden, vermuten schwanger zu sein oder planen schwanger zu werden.
- Stillzeit
- Stillen Sie nicht, wenn Sie dieses Arzneimittel erhalten. Ihr Arzt wird Sie bei der Entscheidung, ob Sie mit dem Stillen oder mit der Anwendung dieses Arzneimittels aufhören sollten, beraten.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Der Arzt wird das Risiko für das Baby und den Nutzen für die Mutter gegeneinander abwägen.
- Sofern es Ihr Zustand erlaubt, kann Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob Sie die Injektionen außerhalb der Klinik bzw. Arztpraxis (z. B. zu Hause) erhalten können. Diese Injektionen können durch eine medizinische Fachkraft, von Ihnen selbst oder von einer Pflegeperson verabreicht werden, sofern Sie bestimmte Kriterien erfüllen. Sie müssen weiterhin zu Terminen in die Klinik bzw. Arztpraxis kommen, einschließlich der Termine für regelmäßige Blutuntersuchungen und MRT-Scans.
- Wenn Ihr Arzt entscheidet, dass Sie zur Selbstinjektion (oder zur Gabe durch Ihre Pflegeperson) in der Lage sind, wird eine medizinische Fachkraft Sie bei der Verabreichung der ersten beiden Dosen (jeweils 2 Injektionen) beaufsichtigen.
- Die medizinische Fachkraft wird Ihnen oder Ihrer Pflegeperson eine genaue Anleitung geben und Ihnen zeigen, wie Sie das Arzneimittel vorbereiten und injizieren, bevor Sie die Spritzen zum ersten Mal verwenden.
- Wenn Ihr Arzt entscheidet, dass Sie zur Selbstinjektion oder zur Gabe durch Ihre Pflegeperson geeignet sind, müssen Sie vor der Gabe jeder Dosis unbedingt den Patientenpass mit den aufgeführten PML-Symptomen lesen und die Checkliste vor der Verabreichung durchgehen. Wenn Symptome auftreten oder sich verschlimmern, dürfen Sie die Dosis nicht verabreichen und müssen sich sofort an Ihren Arzt wenden.
- Jede Dosis wird als zwei Injektionen unter die Haut, in Ihren Oberschenkel, Bauch (mindestens 6 cm vom Bauchnabel entfernt) oder auf der Rückseite Ihres Oberarms (letzteres nur bei Injektion durch medizinisches Fachpersonal oder eine Pflegeperson) verabreicht. Dies dauert bis zu 30 Minuten.
- Informationen zur Vorbereitung und Injektion des Arzneimittels finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Sie dürfen das Arzneimittel nicht anwenden,
- wenn Sie allergisch gegen Natalizumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn bei Ihnen eine progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) diagnostiziert wurde. Die PML ist eine gelegentlich auftretende Infektion des Gehirns;
- wenn ein schwerwiegendes Problem mit Ihrer Immunabwehr vorliegt. Dies kann aufgrund einer Erkrankung (wie HIV) oder auch aufgrund bestimmter Medikamente, die Sie einnehmen oder in der Vergangenheit eingenommen haben, vorliegen (siehe unten);
- wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihr Immunsystem beeinträchtigen, einschließlich bestimmter anderer Arzneimittel zur Behandlung der MS. Diese Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit diesem Präparat angewendet werden;
- wenn Sie eine Krebserkrankung haben (ausgenommen davon ist eine Hautkrebserkrankung namens Basaliom).
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie zurzeit mit Arzneimitteln, die Ihr Immunsystem beeinträchtigen, einschließlich bestimmter anderer Arzneimittel zur Behandlung der MS, behandelt werden.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel möglicherweise nicht anwenden, wenn Sie früher Medikamente erhalten haben, die Ihr Immunsystem in irgendeiner Weise eingeschränkt haben.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, ist es wichtig, dass Sie und Ihr Arzt besprochen haben, welche Vorteile von dieser Behandlung zu erwarten und welche Risiken damit möglicherweise verbunden sein könnten.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sie müssen mit Ihrem Arzt besprechen, ob das Arzneimittel die für Sie am besten geeignete Behandlung ist. Besprechen Sie dies, bevor Sie mit der Anwendung mit diesem Arzneimittel beginnen und wenn Sie länger als zwei Jahre damit behandelt wurden.
- Dokumentation
- Um die Rückverfolgbarkeit dieses Arzneimittels zu verbessern, muss Ihr Arzt oder Apotheker den Namen und die Chargenbezeichnung des Ihnen verabreichten Arzneimittels in Ihrer Patientenakte vermerken. Sie können diese Angaben auch selbst notieren für den Fall, dass Sie später danach gefragt werden sollten.
- Mögliche Gehirninfektion (PML)
- Bei einigen Patienten, die dieses Arzneimittel erhielten (weniger als 1 von 100), kam es zum Auftreten einer seltenen Gehirninfektion namens PML (progressive multifokale Leukenzephalopathie). PML kann zu schwerer Behinderung oder zum Tod führen.
- Vor Beginn der Behandlung werden bei allen Patienten Blutuntersuchungen auf eine JC-Virusinfektion durch ihren Arzt durchgeführt. Bei dem JC-Virus handelt es sich um ein häufiges Virus, das normalerweise keine Erkrankung verursacht. Allerdings ist PML mit einem Anstieg von JC-Viren im Gehirn verbunden. Warum es bei manchen mit diesem Arzneimittel behandelten Patienten zu dieser Vermehrung kommt, ist nicht klar. Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung bei Ihnen Blutuntersuchungen durchführen, um festzustellen, ob Sie Antikörper gegen das JC-Virus haben. Diese Antikörper sind ein Zeichen dafür, dass Sie sich mit dem JC-Virus infiziert haben.
- Ihr Arzt wird eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchführen lassen, die während der Behandlung wiederholt wird, um eine PML auszuschließen.
- Die Symptome einer PML können denen eines MS-Schubs ähneln (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Sie können noch bis zu 6 Monate nach Beendigung der Behandlung eine PML bekommen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt so bald wie möglich,wenn sich Ihre MS während der Behandlung mit dem Präparat und bis zu 6 Monate danach verschlechtert oder Sie neue Symptome bemerken.
- Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihren Pflegern darüber, worauf sie achten müssen (siehe auch Kategorie "Nebenwirkungen"). Bei manchen Symptomen ist es möglicherweise für Sie selbst schwierig, diese zu bemerken, wie Stimmungs- oder Verhaltensveränderungen, Verwirrtheit, Sprach- oder Kommunikationsschwierigkeiten. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, sind möglicherweise zusätzliche Untersuchungen bei Ihnen erforderlich. Achten Sie weiterhin auf Symptome, die bis zu 6 Monate nach Beendigung der Behandlung auftreten können.
- Heben Sie den Patientenpass, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben, auf. Sie finden diese Informationen auch dort. Zeigen Sie ihn Ihrem Partner oder Ihren Pflegern.
- Wenn Sie oder Ihre Pflegeperson die Behandlung durchführen, müssen Sie vor jeder Dosis die Checkliste vor der Verabreichung durchgehen.
- Drei Dinge können Ihr PML-Risiko bei einer Behandlung mit diesem Arzneimittel erhöhen. Wenn bei Ihnen zwei oder mehr dieser Risikofaktoren vorhanden sind, ist das Risiko weiter erhöht:
- Wenn Sie Antikörper gegen das JC-Virus in Ihrem Blut haben. Diese sind ein Anzeichen dafür, dass das Virus in Ihrem Körper ist. Sie werden vor und während der Behandlung mit diesem Präparat auf diese Antikörper getestet.
- Wenn Sie über einen langen Zeitraum mit diesem Arzneimittel behandelt werden, insbesondere wenn dieser Zeitraum länger als zwei Jahre ist.
- Wenn Sie ein Arzneimittel, das als Immunsuppressivum bezeichnet wird und das die Aktivität Ihres Immunsystems reduziert, eingenommen haben.
- Eine andere Krankheit, die JCV-GCN (engl. JC virus granule cell neuronopathy; deutsch: JC-Virus Körnerzell-Neuronopathie) genannt wird, kann ebenso vom JC-Virus verursacht werden und trat bei mit diesem Arzneimittel behandelten Patienten auf. Die Symptome einer JCV-GCN können denen einer PML ähneln.
- Wird Ihr PML-Risiko als niedrig eingestuft, wird Ihr Arzt diese Blutuntersuchung regelmäßig wiederholen, um zu kontrollieren:
- ob Sie weiterhin keine Antikörper gegen das JC-Virus im Blut aufweisen;
- ob bei Ihnen, wenn Sie bereits länger als 2 Jahre behandelt wurden, weiterhin ein niedriger Anti-JC-Virus-Antikörper-Titer gemessen wird.
- Im Falle einer PML-Erkrankung
- PML kann behandelt werden; die Behandlung wird in diesem Fall abgesetzt. Im Rahmen der Elimination (des Abbaus) des Arzneimittels aus dem Körper kann es allerdings bei manchen Menschen zu einer Reaktion kommen. Diese Reaktion (bekannt als IRIS oder entzündliches Immunrekonstitutionssyndrom) kann dazu führen, dass sich Ihre Erkrankung verschlechtert, was auch eine Verschlechterung Ihrer Gehirnfunktion zur Folge haben kann.
- Bei einigen Patienten, die dieses Arzneimittel erhielten (weniger als 1 von 100), kam es zum Auftreten einer seltenen Gehirninfektion namens PML (progressive multifokale Leukenzephalopathie). PML kann zu schwerer Behinderung oder zum Tod führen.
- Achten Sie auf andere Infektionen
- Neben PML können noch weitere schwerwiegende Infektionen auftreten. Diese können durch Viren, Bakterien und andere Ursachen hervorgerufen werden.
- Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal unverzüglich mit, wenn Sie vermuten, eine Infektion zu haben (siehe Kategorie "Nebenwirkungen").
- Veränderungen der Blutplättchen
- Natalizumab kann die Anzahl der für die Gerinnung verantwortlichen Blutplättchen im Blut verringern. Dies kann zu einem Zustand führen, der Thrombozytopenie genannt wird (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Dabei kann Ihr Blut nicht schnell genug gerinnen, um eine Blutung zu stoppen. Dadurch können blaue Flecken oder auch schwerwiegendere Probleme wie zum Beispiel übermäßiges Bluten auftreten.
- Sie sollten Ihren Arzt unverzüglich informieren, wenn Sie unerklärliche blaue Flecken, rote oder violette Punkte auf der Haut (genannt Petechien), nicht aufhörende Blutungen bei Hautverletzungen oder Wundabsonderungen, andauerndes Zahnfleisch- oder Nasenbluten, Blut im Urin oder Stuhl, oder Blutungen im Weißen Ihrer Augen bemerken.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Medikament darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Schwindelgefühl ist eine sehr häufige Nebenwirkung. Wenn Sie darunter leiden, sollten Sie kein Fahrzeug steuern und auch keine Maschinen bedienen.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Spritze = 1 ml Lsg.
| Natalizumab (NS0-Mauszellen) | 150 mg |
|---|
1 Spritze = 1 ml Lsg.
| Natriumdihydrogenphosphat-1-Wasser | |
|---|---|
| Dinatriumhydrogenphosphat-7-Wasser | |
| Natriumchlorid | |
| Polysorbat 80 | 0,4 mg |
| Wasser für Injektionszwecke |











