Abbildung ähnlich

  • Automatische Druckkraftbegrenzung auf ca. 100 N für mehr Sicherheit bei der Injektion
  • Gleichmäßige, langsame Applikation von ca. 0,2 ml pro Hebelzug für präzise Dosierung
  • Sofort einsetzbare Lokalanästhesie ermöglicht direkten Behandlungsbeginn

Ultrajekt Intraligamental Spritze 1 St

Derzeit nicht verfügbar
  • Automatische Druckkraftbegrenzung auf ca. 100 N für mehr Sicherheit bei der Injektion
  • Gleichmäßige, langsame Applikation von ca. 0,2 ml pro Hebelzug für präzise Dosierung
  • Sofort einsetzbare Lokalanästhesie ermöglicht direkten Behandlungsbeginn
PZN
04347309
Darreichungsform
Spritzen
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Ultraject Intraligamentalspritze mit Druckkraftbegrenzung

Ultraject ist eine spezielle Intraligamentalspritze zur gezielten intraligamentären Anästhesie im zahnärztlichen Bereich. Sie verfügt über eine automatische Druckkraftbegrenzung, sodass bei der Injektion ein Kraftaufwand von etwa 100 Newton nicht überschritten wird. Dadurch wird in der Regel der zur Injektion des Lokalanästhetikums notwendige Druck erreicht, ohne kritische Überdrücke zu erzeugen, die zu lokalen Gewebeschädigungen oder einem Platzen der Zylinderampulle führen könnten. Die Kraftanwendung unterhalb dieses Maximalwertes bleibt dabei jederzeit über den Auslösehebel steuerbar. Ultraject bietet somit einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor bei der Applikation intraligamentärer Anästhesien.

Anwendung und Handhabung

Für eine korrekte Dosierung muss der Dosierhebel bei jeder Applikation vollständig bis zum Anschlag durchgezogen werden. Pro Hebelzug werden so etwa 0,2 ml Anästhesielösung injiziert. Die Nadel sollte bei vollständig durchgezogenem Dosierhebel für einige Sekunden in situ belassen werden, um die vollständige Abgabe der vorgesehenen Menge zu gewährleisten. Die Spritze besteht aus einer Kolbenstange mit Sperrklinke, einem aufschraubbaren Ampullenhalter mit Schutzröhrchen, einem Auslösehebel sowie einem Griff mit integriertem Druckkraftbegrenzungsmechanismus.

Vorbereitung vor der Injektion

Zur Vorbereitung wird in den abgeschraubten Ampullenhalter zunächst das Schutzröhrchen aus Kunststoff und anschließend eine Zylinderampulle eingelegt. Nachdem die Kolbenstange bei niedergedrückter Sperrklinke bis zum Anschlag aus dem Spritzenkörper zurückgezogen wurde, kann der Ampullenhalter mit Schutzröhrchen auf die Spritze aufgeschraubt werden. Anschließend wird eine dünne Kanüle aufgesetzt und festgeschraubt. Zur Funktionskontrolle kann durch leichtes Betätigen des Auslösehebels ein Tropfen Anästhesielösung ausgespritzt werden.

Geeignete Kanülen und Anästhesielösungen

Für die intraligamentäre Anästhesie sind dünne Injektionsnadeln mit einem Durchmesser von 0,3 mm (30 G) und einem inneren Nadelüberstand von 13 mm (in Richtung Deckplättchen der Zylinderampulle) vorgesehen. Diese handelsüblichen Kanülen passen auf alle gängigen Spritzen. Empfohlen werden Anästhesielösungen mit geringem Adrenalinzusatz von 1:200.000 oder 1:100.000, zum Beispiel Präparate wie Ultracain D-S oder Ultracain D-S forte.

Reinigung, Desinfektion und Sterilisation

Vor jeder Sterilisation sollte die Spritze gründlich gereinigt werden, um schädigende Ablagerungen zu vermeiden. Für die Vorreinigung sind die in der zahnärztlichen Praxis üblichen Desinfektions- und Reinigungsmittel (z. B. ID213 Dürr flüssig) geeignet. Ablagerungen können durch Reinigung im Ultraschallbad oder durch Auskochen für 20 bis 30 Minuten entfernt werden. Alle Teile der Spritze sind für die Dampfsterilisation im Autoklaven geeignet: entweder bei 121 °C für mindestens 20 Minuten oder bei 134 °C für mindestens 3 Minuten. Die Wirksamkeit der maschinellen Reinigung wurde in einem Reinigungs-/Desinfektionsautomaten mit Vario-TD-Programm (ohne Desinfektionsschritt) nachgewiesen.

Prophylaxe und Sicherheit bei der Anwendung

Zur Infektionsprophylaxe darf der Inhalt einer Zylinderampulle immer nur bei einem Patienten verwendet werden; ein verbleibender Rest der Anästhesielösung ist zu verwerfen. Vor einer intraligamentären Anästhesie ist der gingivale Sulkus zu reinigen und mit einem geeigneten Antiseptikum unmittelbar vor der Injektion zu desinfizieren; die Technik darf nur an einem plaquefreien Sulkus angewendet werden. Die Injektion sollte stets langsam und mit gleichmäßigem Druck erfolgen; durch den integrierten Mechanismus der Ultraject-Spritze wird eine forcierte Injektion auch bei zu schnellem Betätigen des Auslösehebels verhindert, und die Lösung wird gleichmäßig in den Periodontalspalt abgegeben.

Wichtige Warnhinweise

Eine intraligamentäre Anästhesie mit dieser Spritze sollte nicht durchgeführt werden, wenn der Periodontalspalt entzündet oder erweitert ist, da dann der notwendige Druck nicht aufgebaut werden kann. Endokarditis-gefährdete Patientinnen und Patienten sollten wegen des Risikos einer Bakteriämie keine intraligamentäre Lokalanästhesie erhalten, auch nicht bei gleichzeitig gegebener Antibiotikaprophylaxe. Nadeltraumen im desmodontalen Faserapparat heilen nach einmaliger Injektion in der Regel innerhalb einer Woche folgenlos ab; von mehrmaligen Injektionen in denselben Periodontalbereich ist abzuraten. Nach der Anästhesie können vorübergehend Missbehagen, ein Elongationsgefühl oder Aufbissempfindlichkeit des betroffenen Zahnes auftreten, die bis zum folgenden Tag anhalten können; durch die integrierte Druckbegrenzung wird das Risiko von Gewebeschädigungen reduziert. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

  • Intraligamentalspritze mit automatischer Druckkraftbegrenzung auf ca. 100 Newton für erhöhte Sicherheit.
  • Präzise Dosierung: pro Hebelzug werden etwa 0,2 ml Anästhesielösung injiziert, bei einigen Sekunden Verweildauer der Nadel.
  • Geeignet für dünne 30 G-Kanülen (0,3 mm Durchmesser, 13 mm innerer Nadelüberstand) und Anästhesielösungen mit geringem Adrenalinzusatz.
  • Mehrfach verwendbare Spritze, vollständig reinigungs- und autoklavierbar, mit klaren Vorgaben zur Infektionsprophylaxe.

Erfahrungen und Bewertungen zu Ultrajekt Intraligamental Spritze 1 St

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.