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PZN
19180163
Darreichungsform
Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Zusammenhang mit dem Wirkstoff von dem Arzneimittel beobachtet:
- Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Schwerwiegende Nebenwirkungen - Ihr Arzt wird die Anwendung von dem Arzneimittel bei Ihnen sofort beenden
- plötzliche, schwere allergische Reaktion mit Atemproblemen, Schwellung, Benommenheit, Herzrasen, Schwitzen und Bewusstlosigkeit (anaphylaktische Reaktion)
- Schwerwiegende Nebenwirkungen - Ihr Arzt wird die Anwendung von dem Arzneimittel bei Ihnen sofort beenden
- Sonstige Nebenwirkungen
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Zusammenhang mit dem Wirkstoff von dem Arzneimittel beobachtet:
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
- hoher Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie), was zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Übelkeit und Herzrhythmusstörungen führen kann
- Schwindelgefühl, Benommenheit, Krampfanfälle, Sprachschwierigkeiten (Dysarthrie), Kopfschmerzen
- verändertes Sehvermögen
- Herzinsuffizienz, langsame Herzfrequenz (Bradykardie), schneller Herzschlag (Tachykardie)
- Entzündung in einer Vene, die zu einem Blutgerinnsel und einer Verstopfung der Vene führt (Thrombophlebitis)
- Probleme beim Atmen (respiratorische Insuffizienz), zu langsame und flache Atmung (Atemdepression)
- Bauchschmerzen (Abdominalschmerzen), Übelkeit (Krankheitsgefühl), Erbrechen, Blutungen im Darm und Magen mit Symptomen wie Blut im Stuhl oder im Erbrochenen (gastrointestinale Blutung), Durchfall, Probleme beim Schlucken (Dysphagie)
- gelbe Augen und Haut (Gelbsucht)*, Entzündung der Leber (Hepatitis)*, Leberversagen, das tödlich sein kann*, Veränderungen bei Bluttests der Leberfunktion, Lebererkrankung aufgrund einer unbekannten Ursache oder allergischen Reaktion
- juckender Hautausschlag (Urtikaria), Rötung der Haut (Erythem), übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
- Muskelschwäche, müde Muskeln
- Kristallpartikel im Urin (Kristallurie)
- schwache Kontraktionen während der Geburt (uterine Hypotonie)
- Müdigkeitsgefühl (Ermüdung), allgemeine Schwäche (Asthenie), Reaktionen an der Injektionsstelle
- *Diese Nebenwirkungen wurden in Situationen beobachtet, in denen eine Behandlung mit Dantrolen über einen längeren Zeitraum oral erfolgte.
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Zusammenhang mit dem Wirkstoff von dem Arzneimittel beobachtet:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Dieses Arzneimittel enthält Dantrolen-Natrium. Es handelt sich um ein Arzneimittel, das als direkt wirkendes Muskelrelaxans bezeichnet wird. Es bindet an ein Ziel in den Muskelzellen und hilft den Muskeln des Körpers zu entspannen, wenn sie überstimuliert wurden.
- Dieses Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern jeden Alters in Kombination mit anderen geeigneten unterstützenden Maßnahmen zur Behandlung der malignen Hyperthermie. Maligne Hyperthermie ist ein lebensbedrohlicher Notfall, bei dem die Skelettmuskulatur des Körpers überstimuliert wird und sich nicht entspannen kann. Dies kann zu einem sehr schnellen Anstieg der Körpertemperatur und/oder zu einer Ansammlung von Abfallprodukten im Körper führen (metabolische Azidose), die lebenswichtige Organe am ordnungsgemäßen Funktionieren hindern kann.
- Die Dosis des Arzneimittels, die Ihnen gegeben wird, hängt von Ihrem Körpergewicht ab. Die Dosis wird alle 10 Minuten wiederholt, bis sich Ihre Symptome bessern. Wenn sich Ihre Symptome nach der Gabe des Arzneimittels nicht bessern, überprüft der Arzt Ihre Diagnose eventuell noch einmal im Hinblick auf Behandlungsalternativen. Wenn bei Ihnen ein Rückfall auftritt, wird Ihr behandelnder Arzt das Arzneimittel erneut injizieren.
- Wenn Ihnen zu viel gegeben wurde
- Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten, können Nebenwirkungen auftreten. Es kann zu einer schweren Muskelschwäche kommen, die sich auf Ihre Atmung auswirken kann. Ihr Arzt wird Sie engmaschig überwachen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, informieren Sie, wenn möglich, Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, bevor dieses Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel wird nicht angewendet, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, dies wird für notwendig erachtet. Nachdem Ihnen das Präparat gegeben wurde, können die Muskeln Ihres Uterus (Gebärmutter) geschwächt sein. Wenn Sie es während eines Kaiserschnitts erhalten, kann es bei Ihrem Neugeborenen zu Muskelschwäche kommen.
- Stillzeit
- Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Präparat bzw. in den 60 Stunden nach der letzten Dosis nicht stillen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen.
- Diese Injektion wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal in eine Vene gegeben.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungsweise von diesem Präparat beeinflussen oder dieses Präparat kann ihre Wirkungsweise beeinflussen:
- Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Angina pectoris, die als „Calciumkanalblocker" bezeichnet werden, wie Verapamil oder Diltiazem, können zu Herzinsuffizienz führen, wenn sie gleichzeitig mit diesem Präparat angewendet werden (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).
- Muskelrelaxanzien, wie Vecuronium, können die muskelentspannende Wirkung von diesem Präparat verstärken, wenn sie gleichzeitig angewendet werden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sie werden dieses Arzneimittel wahrscheinlich erhalten haben, bevor Sie die Gebrauchsinformation lesen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn:
- Sie derzeit Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Angina pectoris einnehmen, die als „Calciumkanalblocker" bezeichnet werden. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit dem Präparat kann die Kaliummenge in Ihrem Blut erhöhen, was zu einem unregelmäßigen Herzrhythmus oder einer Unfähigkeit führen kann, einige Ihrer Muskeln zu bewegen.
- Sie denken, dass das Arzneimittel auf Ihre Haut verschüttet wurde; in diesem Fall sollten Sie es mit Wasser abwaschen.
- Bei Patienten, die eine orale Langzeitbehandlung mit Dantrolen-Natrium erhalten haben, wurden Leberschäden beobachtet. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, Symptome einer Leberschädigung zu haben (z. B. wenn Ihre Haut und Ihre Augen gelblich erscheinen oder wenn Sie Bauchschmerzen und Schwellungen haben).
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Nachdem Ihnen dieses Arzneimittel gegeben wurde, kann Ihre Hand- und Beinmuskulatur schwach sein und Sie können auch ein Gefühl von Schwindel oder Benommenheit haben. Diese Wirkungen können bis zu 48 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels andauern. Fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen während dieser Zeit.
- Das Arzneimittel darf bei Ihnen nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Dantrolen-Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Flasche
| Dantrolen natrium-3,5-Wasser | 120 mg |
|---|---|
| Dantrolen | 94,44 mg |
| Natrium-Ion | 0,3 mmol |
1 Flasche
| Hydroxypropylbetadex | 3.530 mg |
|---|---|
| Macrogol |











