Allergie: Was tun, wenn die Haut juckt und schuppt?

Wenn die Haut juckt, sich schuppt, entzündlich ist, spannt und leicht reizbar ist, liegt es meist daran, dass die Barrierefunktion der Haut gestört ist. Durch die durchlässige Haut können reizende Substanzen leichter eindringen.


Worauf reagiert die Haut allergisch

Die empfindlichen Reaktionen können auf Heizungsluft, Sonnenbestrahlung, Kälte, Luftschadstoffe, falsche Ernährung, zu wenig Flüssigkeit, Zigarettenrauch, Stress, Medikamente, Übermüdung oder Inhaltsstoffen von Hautpflege und Kosmetik und Farbstoffen in Textilien beruhen. Wenn bereits Allergien wie Heuschnupfen o. Ä. vorhanden sind, steigt das Risiko für empfindliche und allergische Haut.

Tagsüber ist die Haut vor allem damit beschäftigt, die Haut-Barrierefunktion aufrecht zu erhalten, die die Haut vor dem Eindringen schädlicher Einflüsse bewahrt. Nachts läuft das Regenerations- und Erneuerungsprogramm (Zellerneuerung) der Haut ab. Eine überempfindliche, allergische Haut hat eine beschädigte Hautschutzbarriere und ist dann nicht mehr in der Lage, ihre Schutzfunktion aufrecht zu erhalten. Dementsprechend ist die allergische Haut den äußeren Einflüssen noch stärker ausgesetzt und es sammeln sich Toxine an.

Die hohe Anzahl der Toxine, die tagesüber angehäuft wurde, kann in der Nacht nicht vollständig eliminiert werden. Die allergische Haut ist mit den genannten Prozessen überfordert und kann sich nachts nicht vollständig erholen. Die Folge sind Hautreaktionen wie Kribbeln, Spannungsgefühle und Juckreiz.

Um diese Effekte zu lindern und die Hautbarriere zu stärken, bedarf es einer ganz besonders sanften Reinigung und Pflege.

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