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Cecenu Kapsel 20 St
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PZN
08768798
Darreichungsform
Hartkapseln
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Dieses Arzneimittel ist ein Antitumormittel. Es beeinflusst das Wachstum von bösartigen Zellen.
- Es wird in Kombinationstherapie eingesetzt:
- zur krankheitslindernden (palliativen) Therapie von Hirntumoren und Hirnmetastasen anderer Tumoren,
- bei fortgeschrittenem Morbus Hodgkin, wenn die etablierten Chemotherapieschemata nicht mehr wirken,
- bei bösartigen Tumorerkrankungen der Haut (metastasierte, maligne Melanome) sowie
- bei Lungentumor (kleinzelliges Bronchialkarzinom).
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
- Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit
- Häufig (bis zu 1 Behandelter von 10)
- Fieber, Infektionen
- Gelegentlich (bis zu 1 Behandelter von 100)
- Apathie (Erschöpfung), Desorientierung (Verwirrtheit), Ataxie (Störung der Bewegungsabläufe), Stottern
- Selten (bis zu 1 Behandelter von 1.000)
- Durchfall
- Mundschleimhautentzündung
- Haarausfall
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- Myelosuppression (Unterdrückung der Knochenmarkfunktion), Panzytopenie (Mangel aller Blutzellen), niedrige Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie), was zu Blutungen und Blutergüssen führen kann, Leukopenie (Mangel an weißen Blutkörperchen), Neutropenie (Mangel an speziellen weißen Blutkörperchen), Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen). Diese tritt normalerweise 4 - 6 Wochen nach der Einnahme auf. Sie ist dosisabhängig und dauert 1 - 2 Wochen an. Die Veränderungen in Ihrem Blutbild (vorwiegend Thrombozytopenie und Leukopenie) können dazu führen, dass ihr Arzt die Dosis des Arzneimittels anpasst.
- Häufig (bis zu 1 Behandelter von 10)
- Leichte Leberfunktionsstörungen
- Gelegentlich (bis zu 1 Behandelter von 100)
- Erhöhung der Leberenzyme
- Nierenschäden
- Nierenversagen
- Selten (bis zu 1 Behandelter von 1.000)
- Interstitielle Pneumonie (Erkrankung des Lungengewebes), Lungenfibrose (Verhärtung des Lungengewebes)
- Cholestatischer Ikterus (Gelbsucht)
- Leberversagen
- Sehr selten (bis zu 1 Behandelter von 10.000)
- Sekundäre Malignome (durch die Behandlung bedingte Krebserkrankungen) wie sekundäre Leukämien (Blutkrebs) und myelodysplastische Syndrome (Bluterkrankungen, bei denen durch fehlerhafte Ausreifung von Blutvorläuferzellen krankhafte Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes auftreten).
- In Kombination mit einer Strahlentherapie irreversible (bleibende) Schädigung des Sehnervs
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Lethargie (Schläfrigkeit, Antriebslosigkeit)
- Sprachstörungen
- Koordinationsstörungen
- Lungeninfiltration (Verdichtung des Lungengewebes, als Folge eines Entzündungsgeschehens)
- Azotämie (Erhöhung des Gehaltes an harnpflichtigen Substanzen im Blut)
- Nierenatrophie (Rückbildung/Verkleinerung der Niere)
- Erhöhung des Bilirubins (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes) im Blut
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Die Behandlung mit diesen Kapseln sollte nur unter Aufsicht eines in der Tumortherapie erfahrenen Arztes erfolgen.
- Dosierungsanleitung
- Alle Mengenangaben beziehen sich auf mg Wirksubstanz, wobei die Dosis entsprechend der Körperoberfläche bzw. des Körpergewichts jedes Patienten individuell berechnet wird.
- Die kumulative Gesamtdosis soll 1.000 mg Lomustin/m² Körperoberfläche nicht erreichen, da die Gefahr einer Lungenschädigung (Lungenfibrose) besteht.
- Soweit nicht anders in der Kombinationstherapie verordnet:70 - 100 mg/m² Körperoberfläche (= 1,6 - 2,3 mg/kg Körpergewicht) alle 6 Wochen.
- Hinweis
- Vor jeder Wiederholung der Verabreichung des Arzneimittels ist ein Blutbild anzufertigen und die Dosierung anzupassen. Eine kumulative Knochenmarktoxizität, besonders für die Blutplättchen (Thrombozyten), kann eine Verlängerung des behandlungsfreien Intervalls notwendig machen.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Dosis zu reduzieren.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Behandlung muss vom Arzt festgelegt werden. Sie ist abhängig von dem Anwendungsgebiet, vom Ansprechen (therapeutischer Erfolg), vom klinischen Zustand und vom Blutbild des Patienten sowie von der Menge anderer gleichzeitig verabreichter Medikamente.
- Die Anweisungen - siehe Dosierungsanleitung - sind genauestens zu beachten.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Es wurde von versehentlichen Überdosierungen einschließlich Todesfällen berichtet. Anzeichen für eine Überdosierung können Bauchschmerzen, Durchfall, Regurgitation (Rückfluss von Nahrung), Appetitmangel, Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Husten oder Kurzatmigkeit, ungeklärte Blutergüsse oder Blutungen oder Anfälligkeit für Infektionen sein.
- Im Vordergrund steht hierbei eine ausgeprägte Blutbildungsstörung, insbesondere niedrige Werte an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen. Weiterhin können Leberfunktionsstörungen auftreten. In sehr schweren Fällen kann es zu einem Versagen mehrerer Organe kommen.
- Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit diesem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Ein spezielles Gegenmittel (Antidot) steht nicht zur Verfügung. Es sind deshalb die üblichen Allgemeinmaßnahmen (symptomatische Behandlung) einzuleiten.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Setzen Sie die Therapie wie gewohnt mit der nächsten Einnahme fort. Nehmen Sie auf keinen Fall eine erhöhte Dosis ein!
- Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Arzt, insbesondere für den Fall, dass Sie mehrere Einnahmen vergessen haben sollten. Ihr Arzt wird dann entscheiden, wie bei der weiteren Einnahme vorzugehen ist.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Lomustin kann erbgutschädigend wirken und die Entwicklung eines Embryos beeinträchtigen. Das Arzneimittel sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden. Bei vitaler Indikation zur Behandlung einer schwangeren Patientin sollte eine medizinische Beratung über das mit der Behandlung verbundene Risiko von schädigenden Wirkungen für das Kind erfolgen. Frauen im gebärfähigen Alter sollten unter der Therapie mit diesem Arzneimittel nicht schwanger werden.
- Tritt während der Behandlung eine Schwangerschaft ein, so ist die Möglichkeit einer genetischen Beratung zu nutzen.
- Stillzeit
- Lomustin geht aufgrund seiner Zusammensetzung wahrscheinlich in die Muttermilch über. Während der Behandlung darf nicht gestillt werden. Da ein potentielles Risiko für das Neugeborene besteht, sollte erwogen werden, entweder die Therapie mit diesem Arzneimittel oder das Stillen abzubrechen, immer unter der Berücksichtigung des Nutzens der Therapie für die Mutter und des Nutzens des Stillens für das Neugeborene.
- Fortpflanzungsfähigkeit
- Lomustin kann erbgutschädigend wirken. Männern, die mit Lomustin behandelt werden, wird daher empfohlen, während der Behandlung und bis zu 6 Monate danach kein Kind zu zeugen und sich vor Therapiebeginn wegen der Möglichkeit einer irreversiblen Infertilität durch die Therapie mit Lomustin über eine Spermakonservierung beraten zu lassen.
- Die Einnahme soll vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen oder 3 Stunden nach einer Mahlzeit erfolgen. Es ist ratsam, 10 Minuten vor Einnahme eine antiemetische Therapie durchzuführen.
- Die Kapseln werden unzerteilt und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen.
- Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut als Ganzes ein.
Der Wirkstoff ist: Lomustin. 1 Kapsel enthält 40 mg Lomustin. Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Weizenstärke, Talkum, Magnesiumstearat, Gelatine, Titandioxid, Indigocarmin.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Wegen der Wirkung auf das blutbildende System ist während der Behandlung eine Überwachung des Blutbildes notwendig sowie eine regelmäßige Kontrolle der Leber- und Nierenfunktion.
- Das Arzneimittel kann zu einer verzögert einsetzenden Einschränkung der Knochenmarksfunktion führen.
- Diese gehört zu den häufigsten und schwersten Nebenwirkungen des Präparats und äußert sich in einer erniedrigten Anzahl an Blutplättchen (Thrombozyten) und weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was bei Ihnen zu einer höheren Infektanfälligkeit und verstärkter Blutungsneigung führen kann.
- Ihr Arzt wird daher während der Therapie und bis 6 Wochen nach der letzten Einnahme wöchentliche Blutbildkontrollen durchführen.
- Nehmen Sie das Arzneimittel genau wie von Ihrem Arzt verschrieben ein. Nehmen Sie erst nach frühestens 6 Wochen eine weitere verschriebene Dosis ein. Erhöhen Sie nicht eigenmächtig die Dosis, indem Sie mehr des Arzneimittels einnehmen, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
- Aufgrund der kumulativen Wirkung auf das Knochenmark kann es sein, dass Ihr Arzt anhand Ihrer Blutwerte entscheidet, während der Therapie die Dosis des Präparats zu reduzieren.
- Das Arzneimittel kann Lungenschäden verursachen, die in Zusammenhang mit der eingenommenen Wirkstoffmenge zu stehen scheinen. Daher sollten vor Beginn der Therapie und in regelmäßigen Abständen Lungenfunktionstests durchgeführt werden.
- Die Langzeitanwendung von Nitrosoharnstoffderivaten steht evtl. mit der Entwicklung von sekundären Krebserkrankungen in Zusammenhang.
- Für Patienten mit Zöliakie sollte die Einnahme des Arzneimittels aufgrund des Gehaltes an Weizenstärke einer besonderen Nutzen-Risiko-Analyse unterzogen werden.
- Da es sich bei diesem Präparat um ein Antitumormittel handelt, sollten Sie bei der Einnahme besondere Sorgfalt walten lassen. Vermeiden Sie einen Kontakt mit dem Kapselinhalt! Tragen Sie gegebenenfalls Handschuhe und waschen Sie sich nach der Einnahme die Hände mit Seife und Wasser.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine speziellen Studien im Hinblick auf das Bedienen von Maschinen durchgeführt.
- Die Kapseln können jedoch indirekt durch Auslösung von Übelkeit und Erbrechen zu einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit oder der Bedienung von Maschinen führen. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge und Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Es wurden keine speziellen Studien bezüglich Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln durchgeführt.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bei einer Impfung gegen Gelbfieber besteht das Risiko von fatalen Impfkomplikationen.
- Lebendimpfstoffe dürfen nicht bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem angewandt werden.
- Die gleichzeitige Gabe von Antiepileptika und Antitumormedikamenten (dieses Arzneimittel eingeschlossen) kann zu Komplikationen aufgrund von Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten führen.
- Durch andere Zytostatika kann die Knochenmarktoxizität dieses Präparats verstärkt werden. Eine Kreuzresistenz mit anderen alkylierenden Substanzen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
- Ein Anstieg der Knochenmarktoxizität kann in Einzelfällen auch bei gleichzeitiger Einnahme dieser Kapseln mit Theophyllin oder Cimetidin erfolgen. Eine Vorbehandlung mit Phenobarbital kann zu einer Verminderung der Antitumorwirkung dieses Arzneimittels führen.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Leberschädigende Lebensmittel - wie besonders Alkohol - müssen vermieden werden. Beachten Sie besonders, dass Alkohol außerdem Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Lomustin, andere Nitrosoharnstoffderivate, Weizen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- während der Schwangerschaft
- bei starker Verringerung der Blutplättchen (Thrombozyten) und der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- wenn Sie unter einer Schwäche des Immunsystems (Immunsuppression) leiden und gegen Gelbfieber (oder mit einem anderen Lebendimpfstoff) geimpft wurden
Produktinformationen
1 Kaps.
| Lomustin | 40 mg |
|---|
1 Kaps.
| Lactose | 100 mg |
|---|---|
| Weizenstärke | 40 mg |
| Gluten höchstens | 4 µg |
| Talkum | |
| Magnesium stearat | |
| Gelatine | |
| Titandioxid | |
| Indigocarmin |









