Droperidol Aguettant 2,5 Mg/ml Injektionslösung 10X1 ml
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PZN
20105149
Darreichungsform
Injektionslösung
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der im Folgenden aufgeführten schweren Nebenwirkungen bei sich bemerken:
- Anstieg Ihrer Körpertemperatur, Schwitzen, Speichelfluss, Muskelsteifheit, Zittern. Dies können Anzeichen eines so genannten neuroleptischen malignen Syndroms sein (seltene Nebenwirkung).
- Schwere allergische Reaktion oder schnell auftretende Schwellung des Gesichtes oder des Halses; Schluckbeschwerden; Nesselsucht und Atembeschwerden (seltene Nebenwirkung).
- Außerdem wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:
- Häufig: bis zu 1 von 10 Behandelten können davon betroffen sein
- Schläfrigkeit.
- Niedriger Blutdruck
- Gelegentlich: bis zu 1 von 100 Behandelten können davon betroffen sein
- Angstzustände
- Augenrollen
- Beschleunigter Puls, d.h. mehr als 100 Schläge pro Minute
- Schwindelgefühl
- Selten: bis zu 1 von 1.000 Behandelten können davon betroffen sein
- Verwirrtheit
- Unruhe
- Unregelmäßiger Puls
- Ausschlag
- Sehr selten: bis zu 1 von 10.000 Behandelten können davon betroffen sein
- Störungen des Blutbilds in der Regel Störunge, die die roten Blutkörperchen oder die Blutplättchen betreffen). Ihr Arzt kann Sie beraten
- Stimmungsänderungen wie Traurigkeit, Ängstlichkeit, Depressionen und Reizbarkeit
- Unkontrollierte Muskelbewegungen
- Krämpfe oder Zittern
- Herzinfarkt (Herzstillstand)
- Plötzlicher Herztod
- Torsade de Pointes-Arrhythmien (lebensbedrohlicher, unregelmäßiger Herzschlag)
- Verlängertung der QT-Intervalle im EKG (eine Erkrankung des Herzens mit Auswirkung auf die Herzfrequenz)
- Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Gestörte Sekretion des antidiuretischen Hormons (erhöhte Freisetzung dieses Hormons, was zu verringerter Wasserausscheidung und zu verringerten Natriumwerten im Blut führt)
- Halluzinationen
- Epileptische Anfälle
- Parkinson-Krankheit
- Ohnmacht
- Atembeschwerden
- Häufig: bis zu 1 von 10 Behandelten können davon betroffen sein
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Droperidol, der zu einer Gruppe von Antipsychotika gehört, die Butyrophenon-Derivate genannt werden. Es wird angewendet, um zu verhindern, dass Ihnen übel wird (Übelkeit) oder Sie erbrechen, wenn Sie nach einer Operation aufwachen oder wenn Sie nach einer Operation Schmerzmittel auf Morphinbasis erhalten.
- Das Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht.
- Die Dosierung und die Art der Anwendung richten sich nach der jeweiligen Situation. Ihr Arzt wird die Dosis von Droperidol auf Sie abstimmen und dabei unter anderem Gewicht, Alter und Gesundheitszustand berücksichtigen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie schwanger sind. Dieser wird dann über die Anwendung von Droperidol bei Ihnen entscheiden.
- Die folgenden Symptome können bei Neugeborenen von Müttern auftreten, bei denen das Arzneimittel im letzten Trimester (letzte drei Monate der Schwangerschaft) angewendet wurde: Zittern, Muskelsteifigkeit und / oder -schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.Während der Stillzeit ist die Behandlung auf eine Anwendung zu begrenzen. Sobald Sie nach der Operation wach sind, können Sie das Stillen fortsetzen.
- Das Arzneimittel wird als Injektion in die Vene verabreicht (intravenöse Anwendung).
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Droperidol ist nicht einzunehmen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen.
- Antiarrhythmika der Klassen IA und III bei Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger Herzschlag
- Antibiotika vom Makrolid- und Fluorchinolontyp bei Infektionen (bakteriell)
- Arzneimittel gegen Malaria
- Antihistaminika bei Allergien
- Antipsychotika bei Psychische Erkrankungen, z. B. Schizophrenie
- Cisaprid bei Parasitenbefall oder Pilzinfektion
- Domperidon Übelkeit (Brechreiz) oder Erbrechen
- Methadon Opioid-Abhängigkeit; Schmerzen
- Metoclopramid und andere Neuroleptika sind während der Behandlung mit Droperidol zu vermeiden, da sie das Risiko von Bewegungsstörungen, die durch diese Arzneimittel ausgelöst werden können, erhöhen.
- Andere Arzneimittel, die bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinflussen können oder durch Droperidol beeinflusst werden können.
- Droperidol:
- kann die Wirkung von Beruhigungsmitteln wie Barbituraten, Benzodiazepinen und Arzneimittel auf Morphinbasis verstärken;
- kann die Wirkung blutdrucksenkender Arzneimittel verstärken;
- kann die Wirkung einer Reihe zahlreicher anderer Arzneimittel, wie z. B. bestimmte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen oder Viren und Antibiotika verstärken.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie eines der o.g. Arzneimittel einnehmen.
- Anwendung zusammen mit Alkohol
- Der Konsum von alkoholischen Getränken und Arzneimitteln ist zu vermeiden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel angewendet wird:
- wenn Sie an Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
- wenn Sie Herzprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten;
- wenn ein Familienmitglied an plötzlichem Herztod verstorben ist;
- wenn Sie an einer Nierenkrankheit leiden (besonders bei Langzeitdialyse);
- wenn Sie an einer Lungenkrankheit leiden oder Atembeschwerden haben;
- wenn Sie unter anhaltendendem Erbrechen oder Durchfall leiden;
- wenn Sie Insulin anwenden;
- wenn Sie Diuretika (Wassertabletten) einnehmen, die die Kalium-Ausscheidung fördern können (z. B. Furosemid oder Bendroflumethiazid);
- wenn Sie Abführmittel einnehmen;
- wenn Sie Glukokortikoide (eine Art von Steroidhormonen) einnehmen;
- wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal Blutgerinnsel hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht;
- wenn Sie große Mengen an Alkohol konsumieren oder in der Vergangenheit konsumiert haben.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel angewendet wird:
- Doping
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Droperidol hat großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Vermeiden Sie das Führen eines Fahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen für mindestens 24 Stunden nach Verabreichung dieses Arzneimittels.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Droperidol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch gegen eine Gruppe von Arzneimitteln sind, die zur Behandlung von psychiatrischen Störungen angewendet werden, die als Butyrophenone bekannt sind (z. B. Haloperidol, Triperidol, Benperidol, Melperon, Domperidon);
- wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie ein auffälliges Elektrokardiogramm (EKG) hat;
- wenn Sie einen Kalium- oder Magnesiummangel haben;
- wenn Sie eine Pulsfrequenz von weniger als 55 Schlägen pro Minute haben (Ihr Arzt oder Ihr medizinisches Fachpersonal wird dies kontrollieren) oder wenn Sie Arzenimittel einnehmen, die dies verursachen könnten;
- wenn Sie einen Nebennierentumor haben (Phäochromozytom);
- wenn Sie im Koma liegen;
- wenn Sie an Parkinson-Krankheit leiden;
- wenn Sie unter schweren Depressionen leiden.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Amp. = 1 ml Lsg.
| Droperidol | 2,5 mg |
|---|
1 Amp. = 1 ml Lsg.
| Mannitol | |
|---|---|
| Weinsäure | |
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke |











