Abbildung ähnlich
- Retardkapseln für gleichmäßige Blutdrucksenkung über den Tag verteilt
- Flexible Dosierung von 60–180 mg pro Tag individuell anpassbar
- Nur zweimal täglich Einnahme zu den Mahlzeiten für einfache Anwendung
Ebrantil 30 mg Retardkapseln 50 St
- Retardkapseln für gleichmäßige Blutdrucksenkung über den Tag verteilt
- Flexible Dosierung von 60–180 mg pro Tag individuell anpassbar
- Nur zweimal täglich Einnahme zu den Mahlzeiten für einfache Anwendung
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Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Ebrantil 30 mg Hartkapseln, retardiert
Ebrantil 30 mg ist ein blutdrucksenkendes Arzneimittel, das durch Erweiterung der Blutgefäße zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Der Wirkstoff Urapidil wird aus den retardierten Hartkapseln über einen längeren Zeitraum freigesetzt und ist in der Regel für eine längerfristige Therapie vorgesehen. Ebrantil 30 mg darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden und ist nicht für die Weitergabe an andere Personen geeignet. Während der Behandlung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen Ihres Blutdrucks wichtig. Für Kinder liegen keine ausreichenden Untersuchungsergebnisse vor, daher ist bei ihnen besondere Vorsicht geboten. Bei älteren Patienten sowie bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion kann eine Dosisanpassung erforderlich sein. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung im Regelfall nicht empfohlen.
Anwendung und Einnahme
Nehmen Sie Ebrantil 30 mg immer genau nach Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes ein. Üblicherweise wird mit einer zweimal täglichen Gabe von 30 mg begonnen; je nach gewünschter Blutdrucksenkung kann auch mit höheren Stärken behandelt werden. Die Erhaltungsdosis liegt im Allgemeinen zwischen 60 und 180 mg Urapidil pro Tag, verteilt auf zwei Einnahmen. Die Hartkapseln sollen morgens und abends zu den Mahlzeiten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit, zum Beispiel einem halben Glas Wasser, eingenommen werden. Über die Dauer der Therapie entscheidet die behandelnde Praxis, meist handelt es sich um eine Langzeitbehandlung. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort. Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Arztpraxis ab.
Wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Ebrantil 30 mg darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Urapidil oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Besondere Vorsicht ist unter anderem bei bestimmten Formen von Herzinsuffizienz mit mechanischer Funktionsbehinderung (z.B. Herzklappenverengungen, Lungenembolie, Erkrankungen des Herzbeutels), bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie bei älteren Patienten erforderlich. Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch andere blutdrucksenkende oder gefäßerweiternde Arzneimittel, Volumenmangelzustände (z.B. bei Durchfall oder Erbrechen) und Alkohol verstärkt werden; bei gleichzeitiger Einnahme von Cimetidin kann der Urapidil-Spiegel ansteigen. Während der Behandlung kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein – insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung, Präparatewechsel oder unter Alkoholeinfluss – sodass die Teilnahme am Straßenverkehr oder das Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein kann. Ebrantil 30 mg enthält Sucrose; bei bekannter Zuckerunverträglichkeit ist vor der Einnahme Rücksprache mit der Arztpraxis erforderlich.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Ebrantil 30 mg Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Gelegentlich treten unter anderem Schlafstörungen, Herzklopfen, Änderungen der Herzfrequenz, ein Blutdruckabfall beim Lagewechsel, verstopfte Nase, Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Mundtrockenheit, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut sowie Müdigkeit auf. Sehr selten wurden beispielsweise Unruhe, verstärkter Harndrang, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe oder Veränderungen bestimmter Blutwerte beobachtet; ferner können nicht näher abschätzbare Reaktionen wie Angioödem oder Nesselsucht vorkommen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.










