Abbildung ähnlich
Exblifep 2 G/0,5 G Plv.f.e.konz.z.her.e.inf.-lsg. 10 St
PZN
19147214
Darreichungsform
Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken, da Sie möglicherweise sofort eine medizinische Behandlung benötigen:
- Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
- anaphylaktische (allergische) Reaktion und Angioödem. Diese kann lebensbedrohlich sein.
- Mögliche Zeichen und Symptome sind eine plötzliche Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge, ein starker Ausschlag und Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen.
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse. Extrem heftige und schwerwiegende Hautreaktionen.Diese Nebenwirkung an der Haut kann sich als Ausschlag mit oder ohne Bläschenbildung äußern. Hautreizungen, wunde Stellen oder Schwellungen von Mund, Rachen, Augen, Nase und im Bereich der Geschlechtsorgane sowie Fieber und grippeartige Symptome können auftreten. Die Hautausschläge können sich weiterentwickeln zu einer schwerwiegenden, ausgedehnten Hautschädigung (Abschälen der Oberhaut und der oberflächlichen Schleimhäute) mit lebensbedrohlichen Folgen.
- Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
- Weitere Nebenwirkungen
- Weitere Nebenwirkungen, die nach der Behandlung mit diesem Präparat auftreten können, sind nachstehend aufgeführt.
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Nebenwirkung, die bei Blutuntersuchungen festgestellt wird:
- positiver Coombs-Test (ein Bluttest, mit dem nach Antikörpern gesucht wird, die rote Blutkörperchen im Körper angreifen)
- Nebenwirkung, die bei Blutuntersuchungen festgestellt wird:
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Phlebitis an der Infusionsstelle (Entzündung an der Infusionsstelle, die Schmerzen, Schwellungen und eine Rötung entlang einer Vene hervorruft)
- Reaktion, Schmerzen und Entzündung an der Infusionsstelle
- Durchfall
- Hautausschlag
- Kopfschmerzen
- Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden:
- erhöhte Mengen an Leberenzymen im Blut
- erhöhte Menge an Bilirubin (eine Substanz, die von der Leber gebildet wird) im Blut
- erhöhte Menge an Amylase (ein Enzym, das bei der Verdauung von Kohlenhydraten im Körper hilft) im Blut
- erhöhte Menge an Lipase (ein Enzym, das bei der Verdauung von Fetten im Körper hilft) im Blut
- erhöhte Menge an Laktat-Dehydrogenase (ein Marker, der auf eine Zell- und Gewebeschädigung im Körper hinweist) im Blut
- Änderung der Menge bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
- niedrige Menge roter Blutkörperchen (Anämie)
- verzögerte Blutgerinnung (verlängerte Zeit, bis das Blut gerinnt)
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Clostridioides-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD), schmerzhafte, schwere Durchfälle, die durch das Bakterium Clostridioides difficile verursacht werden
- Pilzinfektion im Mund
- Scheideninfektion
- Entzündung des Dickdarms, die Durchfall hervorruft, meist mit Blut und Schleim
- Schwindel, Übelkeit, Erbrechen
- Hautrötung, Nesselsucht, Juckreiz
- Fieber
- Entzündung an der Infusionsstelle
- Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden:
- zu geringe Mengen bestimmter Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie)
- erhöhte Mengen an Harnstoff und Kreatinin (Werte, die auf eine verringerte Nierenfunktion hinweisen) im Blut
- Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
- Kurzatmigkeit
- Bauchschmerzen, Verstopfung
- Pilzinfektion
- Krampfanfälle
- Störung des Geschmackssinns
- Gefühl von Stechen oder Taubheit auf der Haut, Kribbeln
- Juckreiz im Bereich der Scheide
- allergische Hautentzündung
- Schüttelfrost
- Erweiterung der Blutgefäße im Körper
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Koma
- Bewusstseinsstörungen
- Enzephalopathie (eine Erkrankung des Gehirns, die durch eine schädliche Substanz oder eine Infektion verursacht wird)
- veränderter Bewusstseinszustand
- ruckartige Muskelbewegungen
- Verwirrtheit, Halluzinationen
- falsch positives Ergebnis beim Urinzuckertest
- Nierenerkrankungen (Versagen oder andere strukturelle Änderungen oder Funktionsstörungen)
- Blutungen
- Erythema multiforme (ein Hautausschlag, der mit Bläschenbildung einhergehen kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte, umgeben von einem helleren Bereich und einem dunklen Ring außen).
- Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden:
- sehr geringe Mengen an Granulozyten, einer Art von weißen Blutkörperchen (Agranulozytose)
- rote Blutkörperchen werden zu schnell abgebaut (hämolytische Anämie)
- zu geringe Mengen an roten Blutkörperchen, verursacht durch die Unfähigkeit des Knochenmarks, ausreichend neue Blutkörperchen zu bilden (aplastische Anämie)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Dieses Arzneimittel ist ein Antibiotikum. Es enthält zwei Wirkstoffe:
- Cefepim, das zur Antibiotikagruppe der sogenannten Cephalosporine der vierten Generation gehört und bestimmte Bakterien abtöten kann;
- Enmetazobactam, das die Wirkung bestimmter Enzyme, sogenannter Beta-Lactamasen, hemmt.
- Diese Enzyme machen Bakterien resistent gegen Cefepim, indem sie das Antibiotikum aufspalten, bevor es wirken kann. Enmetazobactam verstärkt die bakterienabtötende Wirkung von Cefepim, indem es die Wirkung der Beta-Lactamasen hemmt.
- Das Präparat wird bei Erwachsenen angewendet zur Behandlung von:
- komplizierten (schweren) Infektionen im Harntrakt (Harnblase und Nieren)
- bestimmten Arten einer Pneumonie (Lungenentzündung), die während eines Krankenhausaufenthalts auftreten
- Das Arzneimittel wird auch zur Behandlung von Bakteriämie (das Vorhandensein von Bakterien im Blut) angewendet, die auf eine der oben genannten Infektionen zurückzuführen ist oder möglicherweise darauf zurückzuführen ist.
- Die empfohlene Dosis beträgt eine Durchstechflasche (2 g Cefepim und 0,5 g Enmetazobactam) alle 8 Stunden.
- Die Behandlung dauert normalerweise 7 bis 14 Tage, je nach der Schwere und dem Ort der Infektion und je nachdem, wie Ihr Körper auf die Behandlung anspricht.
- Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis verringern oder die Häufigkeit der Anwendung ändern.
- Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
- Da das Arzneimittel von einem Arzt oder medizinischen Fachpersonal angewendet wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel erhalten. Teilen Sie es jedoch Ihrem Arzt oder, dem medizinischen Fachpersonal umgehend mit, wenn Sie dazu Bedenken haben.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie denken, dass Sie eine Dosis nicht erhalten haben, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Ihr Arzt wird Sie darüber beraten, ob Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft erhalten sollen.
- Das Arzneimittel kann in die Muttermilch übergehen. Wenn Sie stillen, wird Ihr Arzt Sie dazu beraten, ob Sie das Stillen abbrechen oder auf die Behandlung mit diesem Präparat verzichten sollten. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für Ihr Kind als auch der Nutzen der Therapie für Sie zu berücksichtigen.
- Ihr Arzt oder medizinisches Fachpersonal wird Ihnen dieses Arzneimittel in Form einer Infusion (Tropf) in eine Vene (direkt in den Blutkreislauf) geben. Je nach der Art Ihrer Infektion und Ihrer Nierenfunktion wird Ihnen die Infusion über eine Dauer von zwei oder vier Stunden gegeben.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- andere Antibiotika, insbesondere Aminoglykoside (wie z. B. Gentamicin) oder „Wassertabletten" (Diuretika, wie z. B. Furosemid). Wenn Sie diese Arzneimittel anwenden, sollte Ihre Nierenfunktion überwacht werden.
- Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen (Cumarin-Antikoagulanzien, wie z. B. Warfarin). Deren Wirkung kann stärker sein, wenn Sie das Präparat anwenden.
- bestimmte Arten von Antibiotika (bakteriostatische Antibiotika). Diese können einen Einfluss darauf haben, wie gut dieses Präparat wirkt.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Cefepim, Enmetazobactam oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch gegen Cephalosporine sind, dies sind Antibiotika zur Behandlung einer Vielzahl von Infektionen.
- wenn Sie schon einmal eine schwere allergische Reaktion (z. B. Abschälen der Haut, Schwellungen im Gesicht, an Händen, Füßen, Lippen, Zunge oder Rachen, oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen) nach der Anwendung von sogenannten Betalactam-Antibiotika (Antibiotika wie z. B. Penicilline, Carbapeneme oder Monobactame) hatten.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird, wenn
- Sie allergisch gegen Cephalosporine, Penicilline oder andere Antibiotika sind
- Sie Asthma haben oder hatten oder eine Neigung zu allergischen Reaktionen haben. Ihr Arzt wird Sie bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels hinsichtlich Zeichen einer Allergie überprüfen
- Sie eine Nierenerkrankung haben. Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis dieses Arzneimittels ändern.
- bei Ihnen Blut- oder Urintests geplant sind. Dieses Arzneimittel kann die Ergebnisse einiger Tests beeinflussen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, während das Präparat bei Ihnen angewendet wird, wenn
- bei Ihnen während oder direkt nach der Behandlung schwere und anhaltende Durchfälle auftreten. Dies kann ein Zeichen einer Dickdarmentzündung sein, die umgehend ärztlich behandelt werden muss.
- Sie vermuten, dass bei Ihnen während einer längeren Anwendung des Präparates eine neue Infektion aufgetreten ist. Diese kann durch Erreger verursacht werden, die unempfindlich gegen Cefepim sind, und möglicherweise muss die Behandlung unterbrochen werden.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel sollte Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht gegeben werden, da keine ausreichenden Informationen zur Anwendung in dieser Altersgruppe vorliegen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Präparat bei Ihnen angewendet wird, wenn
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann Schwindel verursachen; dies kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu steuern oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Sie dürfen nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis Sie sich nicht mehr schwindlig fühlen.
Produktinformationen
1 Flasche
| Cefepim hydrochlorid-1-Wasser | 2,38 g |
|---|---|
| Cefepim | 2 g |
| Enmetazobactam | 0,5 g |
1 Flasche
| Arginin |
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