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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung mit verschiedenen Wirkstärken und Serien
  • Subkutane Anwendung in Tumor- oder Metastasennähe zur gezielten Therapie

Iscador M c.Cu 20 mg Injektionslösung 7X1 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell anpassbare Dosierung mit verschiedenen Wirkstärken und Serien
  • Subkutane Anwendung in Tumor- oder Metastasennähe zur gezielten Therapie
PZN
01385686
Darreichungsform
Injektionslösung
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador M c. Cu / Qu c. Cu Injektionslösung

Iscador M c. Cu und Iscador Qu c. Cu sind anthroposophische Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Die Präparate enthalten fermentierte wässrige Auszüge aus Apfelbaummistel (M) bzw. Eichenmistel (Qu), jeweils mit Malachit Trit. D4. Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis sollen sie die Form- und Integrationskräfte des Organismus anregen, um verselbständigte Wachstumsprozesse zu beeinflussen. Eingesetzt werden sie insbesondere bei Erkrankungen im Bereich von Magen, Milz, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Nieren. Dazu gehören bösartige und gutartige Geschwulstkrankheiten, definierte Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen) sowie die Vorbeugung gegen Tumorrezidive nach Operationen.

Anwendung und Dosierung

Iscador wird als klare, farblose bis gelb gefärbte Lösung subkutan (unter die Haut) injiziert, möglichst in der Nähe des Tumors oder der Metastasen, sonst an wechselnden Stellen (z. B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel). Die Dosierung erfolgt grundsätzlich individuell nach ärztlicher Anweisung und wird schrittweise gesteigert. In der Einleitungsphase werden 2- bis 3-mal pro Woche 1 ml in ansteigender Stärke injiziert, um eine passende Reaktionsdosis zu finden. In der Erhaltungsphase wird mit der individuell ermittelten Stärke weiterbehandelt, oft in rhythmischer Anwendung mit Injektionspausen. Iscador-Ampullen sind nach dem Öffnen sofort zu verwenden und dürfen nicht aufbewahrt werden.

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei akuten entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C), bei ausgeprägten chronisch granulomatösen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen sowie unter immunsuppressiver Behandlung. Bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie) darf das Präparat ebenfalls nicht angewendet werden. Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung ist eine Anwendung nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung vorgesehen.

Anwendungshinweise und Aufbewahrung

Vor der Injektion sollte die Ampulle kurz in der Hand erwärmt und die Einstichstelle z. B. mit 70%igem Alkohol gereinigt werden. Es ist auf eine streng subkutane Injektionstechnik zu achten; entzündete Hautbereiche und Bestrahlungsfelder sind zu meiden. Iscador soll nicht gemeinsam mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze aufgezogen werden. Das Arzneimittel ist im Kühlschrank bei 2–8 °C zu lagern und vor Kindern unzugänglich aufzubewahren. Verwenden Sie Iscador nicht mehr nach dem auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatum.

Warnhinweise und mögliche Reaktionen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine geringe Steigerung der Körpertemperatur sowie lokal begrenzte entzündliche Reaktionen an der Injektionsstelle auf; vorübergehende leichte Lymphknotenschwellungen in der Region sind möglich und gelten als Ausdruck der Reaktionslage. Bei Fieber über 38 °C, ausgeprägtem Krankheitsgefühl oder großen lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen der Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen bis hin zu schweren Haut- und Schleimhautreaktionen oder Schock auftreten; in solchen Fällen ist die Behandlung sofort zu beenden und umgehend ärztliche Hilfe erforderlich. In Zusammenhang mit Misteltherapie wurden auch chronisch granulomatöse Entzündungen, Autoimmunerkrankungen sowie Symptome erhöhter Hirndruckwerte bei Hirntumoren/-metastasen berichtet.

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Die Auswirkungen von Iscador auf Schwangerschaft, Geburt und die Entwicklung des Kindes, insbesondere auf Blutbildung und Immunsystem, sind nicht untersucht; das mögliche Risiko ist daher unbekannt. In Schwangerschaft und Stillzeit ist daher besondere Vorsicht geboten und die Anwendung nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung vorgesehen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Fragen und Antworten zu Iscador M c.Cu 20 mg Injektionslösung 7X1 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador M c.Cu 20 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.