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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell dosierbare Injektionslösung mit aufsteigenden Wirkstärken
  • Langfristig als ergänzende Tumortherapie und Rezidivprophylaxe einsetzbar

Iscador M c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individuell dosierbare Injektionslösung mit aufsteigenden Wirkstärken
  • Langfristig als ergänzende Tumortherapie und Rezidivprophylaxe einsetzbar
PZN
01385806
Darreichungsform
Injektionslösung
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador Injektionslösung – anthroposophische Misteltherapie bei Geschwulstkrankheiten

Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Es wird auf Basis fermentierter wässriger Auszüge aus Mistelkraut verschiedener Wirtsbäume (z. B. Apfelbaum, Kiefer, Eiche, Ulme) hergestellt. Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis soll Iscador die sogenannten Form- und Integrationskräfte anregen und so verselbständigte Wachstumsprozesse im Körper unterstützen, insbesondere im Bereich von Dünn- und Dickdarm, Bronchien, Brustfell (Pleura), Haut und weiblicher Brust um die Menopause. Eingesetzt wird Iscador unter anderem bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten, zur Vorbeugung von Rückfällen nach Operationen sowie bei definierten Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen.

Anwendung und Dosierung

Iscador wird als klare, farblose bis gelbliche Lösung subkutan (unter die Haut) injiziert, möglichst in der Nähe des Tumors oder der Metastasen, sonst an wechselnden Körperstellen wie Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel. Die Dosierung erfolgt individuell und wird stufenweise gesteigert, beginnend mit einer Einleitungsphase (Serie 0) mit niedrigen Stärken, auch wenn zuvor bereits andere Mistelpräparate angewendet wurden. Üblicherweise werden 2- bis 3-mal pro Woche 1 ml in ansteigender Stärke injiziert, bis die persönliche Reaktionsdosis erreicht ist. In der anschließenden Erhaltungsphase wird mit der individuell ermittelten Stärke weiterbehandelt, oft in rhythmischer Anwendung mit geregelten Injektionsintervallen und Therapiepausen über einen längeren Zeitraum. Die konkrete Therapieplanung und Dauer legt die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt fest.

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei akuten entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen mit Körpertemperaturen über 38 °C – hier ist eine Behandlungspause bis zum Abklingen der Symptome erforderlich. Nicht angewendet werden darf Iscador bei chronisch granulomatösen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit stark ausgeprägten Krankheitszeichen oder unter immunsuppressiver Therapie sowie bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie). In der Schwangerschaft und Stillzeit ist aufgrund fehlender Untersuchungen besondere Vorsicht geboten.

Anwendungshinweise für die Injektion

Die Injektionslösung sollte vor der Anwendung kurz in der Hand erwärmt werden. Nach Reinigung der Einstichstelle (z. B. mit 70%igem Alkohol) wird eine Hautfalte gebildet und die Nadel schräg in das Unterhautfettgewebe eingeführt. Vor der Injektion wird der Spritzenstempel leicht zurückgezogen; erscheint Blut, wurde ein Gefäß getroffen und die Injektion muss an anderer Stelle wiederholt werden. Bei korrekter Lage wird 1 ml langsam injiziert, anschließend die Nadel entfernt und die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer gedrückt. Es wird empfohlen, die Injektionstechnik von einer erfahrenen Person zu erlernen. Angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt und müssen sofort vollständig verwendet werden.

Warnhinweise und mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Therapie treten häufig eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie lokale entzündliche Reaktionen an der Einstichstelle (Rötung, Schwellung bis ca. 5 cm Durchmesser) auf; auch vorübergehende leichte Lymphknotenschwellungen sind möglich und Ausdruck der Reaktionslage. Bei Fieber über 38 °C, deutlichem Krankheitsgefühl, stärkeren lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser oder länger als 3 Tage anhaltendem Fieber sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen der Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen auftreten (z. B. generalisierter Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, Schwellungen im Mund- und Halsbereich, Atemnot, bis hin zum Schock), die ein sofortiges Absetzen und umgehende ärztliche Behandlung erfordern. Ebenfalls beschrieben sind Aktivierungen bestehender Entzündungen, Reizerscheinungen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich sowie das Auftreten bestimmter chronisch entzündlicher und autoimmuner Erkrankungen während einer Misteltherapie. Bei Hirntumoren oder Hirnmetastasen mit Risiko einer Hirndruckerhöhung darf Iscador nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung angewendet werden.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C zu lagern und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Nach Ablauf des auf Ampulle und Umkarton angegebenen Verfalldatums darf das Arzneimittel nicht mehr verwendet werden; das Datum bezieht sich jeweils auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Fragen und Antworten zu Iscador M c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador M c.Hg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.