Abbildung ähnlich
- Anthroposophisches Mistel-Arzneimittel zur erweiterten Tumorbehandlung
- Individuell dosierbare Injektionslösung in fein abgestuften Wirkstärken
- Verschiedene Wirkauszüge aus Apfelbaum-, Kiefern-, Eichen- und Ulmenmistel
Iscador M c.Hg 10 mg Injektionslösung 7X1 ml
- Anthroposophisches Mistel-Arzneimittel zur erweiterten Tumorbehandlung
- Individuell dosierbare Injektionslösung in fein abgestuften Wirkstärken
- Verschiedene Wirkauszüge aus Apfelbaum-, Kiefern-, Eichen- und Ulmenmistel
Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Iscador Injektionslösung – anthroposophische Misteltherapie bei Geschwulstkrankheiten
Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei erwachsenen Patientinnen und Patienten. Es enthält fermentierte wässrige Auszüge aus Mistel (Viscum album) verschiedener Wirtsbäume, die subkutan (unter die Haut) injiziert werden. Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis soll Iscador die Form- und Integrationskräfte des Organismus anregen, um verselbständigte Wachstumsprozesse zu beeinflussen – insbesondere im Bereich von Dünn- und Dickdarm, Bronchien, Brustfell (Pleura), Haut sowie der weiblichen Brust um die Menopause. Eingesetzt wird es ergänzend bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten, zur Vorbeugung von Rezidiven nach Operationen und bei definierten Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen).
Anwendung und Dosierung
Iscador wird als klare, je nach Stärke farblose bis gelbe Injektionslösung subkutan injiziert. Die Injektion erfolgt möglichst in der Nähe von Tumor oder Metastasen, sonst wechselweise z.B. in Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel, wobei entzündete oder bestrahlte Hautbereiche zu meiden sind. Die Dosierung erfolgt stets individuell und beginnt in der Regel mit einer einschleichenden Einleitungsphase (Serie 0) mit 2–3 Injektionen pro Woche à 1 ml in ansteigender Stärke. Wird diese gut vertragen, kann der Arzt auf höhere Serien (Serie I, ggf. Serie II) steigern, bis eine individuelle Reaktionsdosis erreicht ist. In der anschließenden Erhaltungsphase wird mit der ermittelten optimalen Stärke weiterbehandelt, häufig in rhythmischen Injektionsabständen mit eingeplanten Therapiepausen. Über Dauer und genaue Dosierung entscheidet die behandelnde Arztpraxis; die Anwendung kann sich über mehrere Jahre erstrecken.
Wichtige Hinweise vor der Anwendung
Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Mistelzubereitungen oder einem der sonstigen Bestandteile besteht. Kontraindiziert ist die Anwendung zudem bei akuten entzündlichen bzw. hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C), bei chronischen granulomatösen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit stark ausgeprägten Krankheitszeichen oder unter immunsuppressiver Behandlung sowie bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie). Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung soll Iscador nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung eingesetzt werden. In Schwangerschaft und Stillzeit ist besondere Vorsicht geboten, da mögliche Auswirkungen auf Mutter und Kind nicht untersucht sind. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu Beginn der Therapie treten häufig eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur sowie örtlich begrenzte entzündliche Reaktionen an der Einstichstelle auf; auch vorübergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten sind beschrieben. Bei Fieber über 38 °C, länger als 3 Tage anhaltendem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl oder lokalen Reaktionen über 5 cm Durchmesser soll die nächste Injektion erst nach Abklingen der Beschwerden und in reduzierter Stärke bzw. Dosis erfolgen. Es können örtliche oder allgemeine allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen bis hin zu schweren Haut- und Schleimhautreaktionen oder Schock auftreten, die ein sofortiges Absetzen und umgehende ärztliche Behandlung erfordern. Ebenfalls möglich sind Aktivierungen bestehender Entzündungen, entzündliche Reaktionen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich, chronisch granulomatöse Entzündungen, Autoimmunerkrankungen sowie Symptome einer Hirndruckerhöhung bei Hirntumoren/-metastasen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Aufbewahrung
Iscador ist im Kühlschrank bei 2–8 °C zu lagern und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Die Ampullen sind nach dem Öffnen sofort zu verwenden; angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt werden, da die Sterilität der Injektionslösung sonst nicht gewährleistet ist. Das Präparat darf nach Ablauf des auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
- Anthroposophisches Mistel-Arzneimittel zur ergänzenden Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen
- Individuell dosierte, subkutane Injektion, meist 2–3 Mal pro Woche mit einschleichender Einleitungsphase
- Darf u.a. nicht angewendet werden bei akuten fieberhaften Erkrankungen, bestimmten Autoimmunerkrankungen und Hyperthyreose mit Tachykardie
- Häufig lokale Reaktionen und leichte Temperaturerhöhung möglich; bei stärkeren Beschwerden oder Allergiezeichen umgehend ärztlich abklären lassen
Fragen und Antworten zu Iscador M c.Hg 10 mg Injektionslösung 7X1 ml
Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.
Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador M c.Hg 10 mg Injektionslösung 7X1 ml
Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.
Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.











