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  • Anthroposophisches Arzneimittel
  • Individualisierbare Dosierung mit verschiedenen Wirkstärken
  • Serien- und Sortenpackungen für aufsteigende Therapiegestaltung

Iscador Qu C.arg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Anthroposophisches Arzneimittel
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  • Serien- und Sortenpackungen für aufsteigende Therapiegestaltung
PZN
01386160
Darreichungsform
Injektionslösung
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Iscador M/Qu c. Arg. Injektionslösung

Iscador M c. Arg. und Iscador Qu c. Arg. sind anthroposophische Arzneimittel zur erweiterten Behandlung von Geschwulstkrankheiten bei Erwachsenen. Sie werden als Injektionslösung unter die Haut (subkutan) angewendet. Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis sollen sie die Form- und Integrationskräfte des Organismus anregen, um verselbständigte Wachstumsprozesse besonders in Reproduktionsorganen, Blase und weiblicher Brust zu beeinflussen. Das Präparat darf bei bekannter Allergie gegen Mistelzubereitungen, bei bestimmten Autoimmun- und granulomatösen Erkrankungen, bei fieberhaften Infekten sowie bei ausgeprägter Schilddrüsenüberfunktion mit Herzrasen nicht angewendet werden. Vor Beginn und während der Behandlung sollte die Therapie immer eng mit Ihrer Arztpraxis abgestimmt werden.

Anwendungsgebiete

Iscador M/Qu c. Arg. wird bei bösartigen und gutartigen Geschwulstkrankheiten eingesetzt, auch wenn gleichzeitig Störungen der blutbildenden Organe vorliegen. Darüber hinaus kann es gemäß den Angaben in der Packungsbeilage zur Vorbeugung gegen Geschwulstrezidive nach Operationen sowie bei definierten Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen) verwendet werden. Es handelt sich um eine Langzeittherapie, deren Dauer individuell durch die behandelnde Praxis festgelegt wird und sich häufig über mehrere Jahre mit Therapiepausen erstreckt.

Anwendung und Dosierung

Die Injektion erfolgt subkutan, nach Möglichkeit in Tumor- oder Metastasennähe, sonst in wechselnde Körperregionen wie Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel. Entzündete Hautbereiche und Bestrahlungsfelder sind zu meiden. Die Dosierung wird stets individuell festgelegt; zu Beginn der Therapie wird mit niedriger Stärke in einer Einleitungsserie (Serie 0) begonnen, die 2- bis 3-mal wöchentlich mit ansteigender Stärke injiziert wird. Bei guter Verträglichkeit kann anschließend auf höhere Serien (Serie I, ggf. Serie II) übergegangen werden, bis die persönliche Reaktionsdosis erreicht ist. Es wird empfohlen, die Injektionstechnik von einer erfahrenen Person zu erlernen; angebrochene Ampullen dürfen nicht aufbewahrt, sondern müssen unmittelbar nach dem Öffnen vollständig verwendet werden.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Iscador darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Die Behandlung ist bei akuten entzündlichen oder hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über 38 °C) zu unterbrechen, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Bei chronischen granulomatösen Erkrankungen, ausgeprägten Autoimmunerkrankungen oder unter immunsuppressiver Therapie sowie bei Hyperthyreose mit Tachykardie ist das Präparat kontraindiziert. Bei Hirntumoren oder Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung darf Iscador nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung angewendet werden. Während Schwangerschaft und Stillzeit ist besondere Vorsicht geboten, da die Auswirkungen auf Mutter und Kind nicht untersucht wurden; hier ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch die Arztpraxis erforderlich.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Behandlung treten häufig ein leichter Anstieg der Körpertemperatur sowie lokal begrenzte entzündliche Reaktionen an der Injektionsstelle auf; auch vorübergehende Lymphknotenschwellungen können vorkommen. Diese Reaktionen gelten als Zeichen der Reaktionslage, sollten aber bei Fieber über 38 °C oder bei Rötungen größer als 5 cm Durchmesser zur Dosisreduktion und vorübergehenden Behandlungspause führen. Es können lokale oder allgemeine allergische beziehungsweise allergieähnliche Reaktionen mit Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlägen oder Schwellungen im Mund- und Halsbereich auftreten, vereinzelt mit schwerwiegenden Verläufen; in solchen Fällen ist die Behandlung sofort zu beenden und umgehend ärztliche Hilfe einzuholen. Auch eine Aktivierung vorhandener Entzündungen, Reizerscheinungen oberflächlicher Venen sowie das Auftreten bestimmter granulomatöser oder autoimmuner Erkrankungen wurden im Zusammenhang mit Misteltherapien beschrieben.

Aufbewahrung

Iscador ist im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C zu lagern und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nach Ablauf des auf Ampulle und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden. Nach dem Öffnen einer Ampulle muss der Inhalt sofort injiziert werden, da die Sterilität der Lösung anschließend nicht mehr gewährleistet ist.

Fragen und Antworten zu Iscador Qu C.arg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Iscador Qu C.arg 1 mg Injektionslösung 7X1 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

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