Kerendia 40 Mg Filmtabletten 28 St
Abbildung ähnlich
Kerendia 40 Mg Filmtabletten 28 St
PZN
19840139
Darreichungsform
Filmtabletten
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Das Präparat enthält den Wirkstoff Finerenon. Finerenon blockiert die Wirkung bestimmter Hormone (Mineralokortikoide), die Ihre Nieren und Ihr Herz schädigen können.
- Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
- Es wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung (mit krankhaftem Vorkommen des Proteins Albumin im Urin) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes.
- Eine chronische Nierenerkrankung ist eine langfristige Erkrankung. Ihre Nieren sind im Verlauf der Erkrankung immer schlechter in der Lage, Abfallstoffe und Flüssigkeit aus dem Blut zu beseitigen.
- Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, bei der Ihr Körper den Blutzuckerspiegel nicht auf normalen Werten halten kann.
- Entweder bildet Ihr Körper das Hormon Insulin nicht in ausreichender Menge, oder er kann das Insulin nicht gut genug verwerten. Dies führt zu einem hohen Blutzuckerspiegel.
- Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz (mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion von mindestens 40%).
- Eine chronische Herzinsuffizienz ist eine langfristige Erkrankung. Ihr Herz arbeitet nicht so, wie es sollte.
- Die häufigsten Symptome einer Herzinsuffizienz sind Atemnot, Müdigkeit und Schwellungen an den Knöcheln.
- Das Präparat kann Ihr Herz vor einer Verschlechterung schützen und Ihre Beschwerden lindern. Es kann die Notwendigkeit von Krankenhausaufenthalten verringern und einigen Patienten zu einem längeren Leben verhelfen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-2-Diabetes wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:
- Nebenwirkungen, die Ihr Arzt aufgrund der Ergebnisse Ihrer Bluttests erkennen kann
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Hoher Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
- Mögliche Anzeichen eines hohen Kaliumspiegels im Blut sind Schwäche oder Müdigkeit, Übelkeit, Taubheit in Händen und Lippen, Muskelkrämpfe, verminderte Pulsfrequenz.
- Hoher Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Niedriger Natriumspiegel (Hyponatriämie)
- Mögliche Anzeichen eines niedrigen Natriumspiegels im Blut sind Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Muskelschwäche, Muskelzuckungen oder Krämpfe.
- Veränderungen der Werte, anhand derer überprüft wird, wie gut Ihre Nieren funktionieren (Kreatinin im Blut erhöht/erniedrigte glomeruläre Filtrationsrate).
- Hoher Harnsäurespiegel (Hyperurikämie).
- Niedriger Natriumspiegel (Hyponatriämie)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Abnahme eines Proteins (Hämoglobin), welches sich in Ihren roten Blutzellen befindet.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sonstige Nebenwirkungen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Mögliche Anzeichen eines niedrigen Blutdrucks sind Schwindel, Benommenheit, Ohnmacht.
- Jucken (Pruritus)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Bei Erwachsenen mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz (mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion von mindestens 40%) wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Nebenwirkungen, die Ihr Arzt aufgrund der Ergebnisse Ihrer Bluttests erkennen kann
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Hoher Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
- Mögliche Anzeichen eines hohen Kaliumspiegels im Blut sind Schwäche oder Müdigkeit, Übelkeit, Taubheit in Händen und Lippen, Muskelkrämpfe, verminderte Pulsfrequenz.
- Niedriger Natriumspiegel (Hyponatriämie)
- Mögliche Anzeichen eines niedrigen Natriumspiegels im Blut sind Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Muskelschwäche, Muskelzuckungen oder Krämpfe.
- Veränderungen der Werte, anhand derer überprüft wird, wie gut Ihre Nieren funktionieren (Kreatinin im Blut erhöht/erniedrigte glomeruläre Filtrationsrate).
- Hoher Harnsäurespiegel (Hyperurikämie).
- Hoher Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sonstige Nebenwirkungen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Verringerte Nierenfunktion (Nierenfunktionsstörung) oder plötzlich auftretende Unfähigkeit der Nieren, richtig zu funktionieren (akutes Nierenversagen)
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Mögliche Anzeichen eines niedrigen Blutdrucks sind Schwindel, Benommenheit, Ohnmacht.
- Durchfall
- Verstopfung
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel von diesem Arzneimittel Sie einnehmen müssen. Die Dosis kann sich im Laufe Ihrer Behandlung ändern. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wie viel Sie einnehmen müssen
- Wenn Sie an einer chronischen Nierenerkrankung leiden, sind die empfohlene Dosis und die Tageshöchstdosis dieses Arzneimittels 1 Tablette zu 20mg.
- Wenn Sie an Herzinsuffizienz leiden, ist die Tageshöchstdosis dieses Arzneimittels 1 Tablette zu 40mg.
- Die von Ihrem Arzt für Sie empfohlene Dosis kann niedriger sein.
- Nehmen Sie immer einmal täglich 1 Tablette ein. Jede Tablette enthält 10mg, 20mg oder 40mg Finerenon.
- Die Anfangsdosis richtet sich danach, wie gut Ihre Nieren arbeiten. Um das herauszufinden, führt Ihr Arzt einen Bluttest durch. Das Ergebnis dieses Tests hilft Ihrem Arzt zu entscheiden, ob Sie mit der Einnahme von 1 Tablette zu 20mg oder 10mg einmal täglich beginnen können.
- Nach 4 Wochen führt Ihr Arzt erneut einen Bluttest durch. Dann entscheidet Ihr Arzt, welche Dosis nun die richtige für Sie ist. Das kann entweder 1 Tablette zu 40mg, 20mg oder 10mg einmal täglich sein. Ihr Arzt kann Ihnen auch sagen, dass Sie die Einnahme unterbrechen oder beenden sollen.
- Nach Bluttests kann Ihr Arzt Ihre Behandlung anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter „Bluttests" in Kategorie "Patientenhinweis".
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie glauben, dass Sie zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie vergessen, Ihre Tablette zur üblichen Tageszeit einzunehmen
- Nehmen Sie die Tablette noch am selben Tag ein, sobald Sie es bemerken.
- Wenn Sie einen Tag versäumen
- Nehmen Sie die nächste Tablette am nächsten Tag zur üblichen Tageszeit ein.
- Nehmen Sie nicht 2 Tabletten ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie vergessen, Ihre Tablette zur üblichen Tageszeit einzunehmen
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Beenden Sie die Einnahme nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.
- Ihr Arzt kann die Entscheidung zur Beendigung der Einnahme treffen, nachdem Bluttests bei Ihnen durchgeführt wurden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Sie sollten dieses Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hält es für zwingend notwendig. Es besteht möglicherweise ein Risiko für Ihr ungeborenes Kind. Ihr Arzt bespricht dies mit Ihnen.
- Sie sollten eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, wenn Sie schwanger werden können. Ihr Arzt erklärt Ihnen, welche Verhütungsmethode Sie verwenden können.
- Stillzeit
- Während der Behandlung sollten Sie nicht stillen. Dies kann Ihrem Kind schaden.
- Das Arzneimittel wird über den Mund eingenommen. Nehmen Sie es jeden Tag zur gleichen Zeit ein. Das macht es leichter für Sie, die Einnahme nicht zu vergessen.
- Schlucken Sie die Tablette im Ganzen.
- Sie können die Tablette mit einem Glas Wasser einnehmen.
- Sie können die Tablette zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon einnehmen.
- Nehmen Sie es nicht zusammen mit Grapefruitsaft oder Grapefruits ein.
- Falls Sie die Tablette nicht im Ganzen schlucken können, können Sie sie zerstoßen.
- Vermischen Sie die zerstoßene Tablette mit Wasser oder weichen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Apfelmus.
- Nehmen Sie sie sofort ein.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Finerenon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der „starken CYP3A4-Hemmer" gehören, wie zum Beispiel
- Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
- Ritonavir, Nelfinavir oder Cobicistat (zur Behandlung einer HIV-Infektion)
- Clarithromycin oder Telithromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen).
- wenn Sie an der Addison-Krankheit leiden (bei der Ihr Körper die Hormone Cortisol und Aldosteron nicht in ausreichender Menge produziert).
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Arzneimittel Sie einnehmen können. Möglicherweise wird Ihr Arzt Ihr Blut testen, um sicherzugehen.
- Während der Behandlung mit diesem Präparat dürfen Sie keine Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der „starken CYP3A4-Hemmer" gehören.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie während der Behandlung andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere
- zum Beispiel
- Amilorid oder Triamteren (um übermäßiges Wasser aus Ihrem Körper über den Urin auszuscheiden)
- Eplerenon, Esaxerenon, Spironolacton oder Canrenon (Arzneimittel, die Finerenon ähnlich sind)
- Trimethoprim oder eine Kombination von Trimethoprim und Sulfamethoxazol (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- Kaliumergänzungspräparate, einschließlich manchem Salz-Ersatz
- oder andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen können. Diese Arzneimittel können für Sie gefährlich sein.
- zum Beispiel
- Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck, Schmerzen im Brustkorb und schnellem Herzschlag)
- Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und Zwangsstörungen)
- Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- Carbamazepin, Phenytoin oder Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie)
- Johanniskraut (Hypericum perforatum) (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
- Efavirenz (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
- oder andere Arzneimittel, die zu denselben Arzneimittelgruppen gehören wie die oben aufgeführten (bestimmte „CYP3A4-Hemmer" und „-Induktoren"). Es kann sein, dass Sie mehr Nebenwirkungen haben oder dass Finerenon nicht wie erwartet wirkt.
- wenn Sie verschiedene andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken, einnehmen. Ihr Arzt muss möglicherweise Ihren Blutdruck überwachen.
- wenn Sie zusammen mit Finerenon Arzneimittel einnehmen, die zu bestimmten Arzneimittelgruppen gehören (empfindliche „CYP3A4"- oder „CYP2C8"-Substrate). Einige dieser Arzneimittel wirken möglicherweise nicht wie erwartet. Ihr Arzt sollte Ihre anderen Arzneimittel überprüfen und über mögliche Änderungen entscheiden.
- zum Beispiel
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft, solange Sie Finerenon einnehmen. Wenn Sie dies tun, kann die Konzentration von Finerenon in Ihrem Blut zu hoch werden. Es können mehr Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten (mögliche Nebenwirkungen werden in der Kategorie "Nebenwirkungen" aufgelistet).
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Ihnen schon einmal gesagt wurde, dass Sie einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut haben.
- wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Nierenversagen haben.
- wenn Sie mittelschwere oder schwere Leberprobleme haben.
- Bluttests
- Diese Tests messen Ihren Kaliumspiegel im Blut und wie Ihre Nieren funktionieren.
- Anhand der Ergebnisse Ihrer Bluttests entscheidet Ihr Arzt, ob Sie mit der Einnahme beginnen können.
- Nach 4-wöchiger Einnahme des Präparates werden weitere Bluttests bei Ihnen durchgeführt.
- Ihr Arzt kann auch zu anderen Zeitpunkten Bluttests bei Ihnen durchführen, zum Beispiel, wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel einnehmen.
- Während der Einnahme kann es bei einigen Patienten mit Herzinsuffizienz zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen. Ihr Arzt wird regelmäßig Bluttests durchführen, um zu überprüfen, wie Ihre Nieren funktionieren. Wenn Sie über 65 Jahre alt sind oder bereits eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, werden diese Bluttests häufiger vorgenommen.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden, da noch nicht bekannt ist, ob es in dieser Altersgruppe sicher und wirksam ist.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Präparat hat keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Produktinformationen
1 Tabl.
| Finerenon | 40 mg |
|---|
1 Tabl.
| Cellulose, mikrokristalline | |
|---|---|
| Croscarmellose natrium | |
| Hypromellose 2910 | |
| Lactose-1-Wasser | |
| Lactose | 25 mg |
| Magnesium stearat | |
| Natriumdodecylsulfat | |
| Titandioxid | |
| Talkum | |
| Eisen(III)-oxid | |
| Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz |











