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PZN
03061870
Darreichungsform
Tabletten
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen an sich bemerken, beenden Sie die Einnahme und kontaktieren Sie umgehend einen Arzt:
- schwere allergische Reaktionen (Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen). Diese können die folgenden plötzlich auftretenden Anzeichen beinhalten:
- Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses. Dies kann Schwierigkeiten beim Schlucken hervorrufen.
- schwere oder plötzlich auftretende Schwellungen der Hände, Füße oder Knöchel
- Atembeschwerden
- schwerer Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung) - -
- schwere Hauterkrankungen wie plötzlicher, unerwarteter Hautausschlag oder Brennen, rote oder sich abschälende Haut (Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- eine Infektion, die mit Fieber und einer ernsten Verschlechterung Ihres Allgemeinbefindens einhergeht, oder Fieber mit Anzeichen einer örtlichen Infektion, wie Hals- oder Rachenentzündung bzw. Mundhöhleninfektion oder Probleme beim Wasserlassen (Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
- schwere allergische Reaktionen (Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen). Diese können die folgenden plötzlich auftretenden Anzeichen beinhalten:
- Wenn Sie Lisinopril zum ersten Mal einnehmen, kann es für kurze Zeit danach zu Schwindel oder Benommenheit kommen. Bei regelmäßiger Einnahme ist dies unwahrscheinlich. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie beunruhigt sind.
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit den angegebenen ungefähren Häufigkeiten berichtet:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Schwindel oder Benommenheit, vor allem beim Aufstehen
- Erbrechen, Durchfall
- Husten
- Probleme mit der Nierenfunktion
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Herzklopfen (Palpitationen), schnelle Herzschlagfolge
- Herzinfarkt oder Schlaganfall bei anfälligen Patienten (möglicherweise infolge eines übermäßigen Blutdruckabfalls)
- Durchblutungsstörungen, die zu blassen, kalten und tauben Fingern und Zehen führen (Raynaud Syndrom)
- kribbelndes Gefühl („Ameisenlaufen")
- Vertigo (subjektive Empfindung, dass sich die Umgebung nach oben und unten oder von einer Seite zur anderen dreht)
- Stimmungsschwankungen, Veränderungen des Geschmacksinns
- Sehen und/oder Hören von Halluzinationen
- Schläfrigkeit oder andere Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit
- Nasenausfluss
- Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit
- Hautausschlag, Juckreiz
- Müdigkeit, Verlust an Muskelkraft (Asthenie)
- erhöhte Kaliumspiegel im Blut
- erhöhte Konzentrationen des Blutharnstoffs, des Serumkreatinins oder der Leberenzyme im Blut
- Impotenz (Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder ausreichend lange halten zu können)
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), Verminderung der Anzahl der Blutzellen (Hämatokrit)
- Syndrom einer inadäquaten Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (SIADH; eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel antidiuretisches Hormon bildet)
- Verwirrtheit
- Geruchsstörungen
- Mundtrockenheit
- Hautausschlag mit dunkelroten juckenden Erhebungen (Nesselausschlag)
- Haarverlust
- Schuppenflechte (Psoriasis, eine Hauterkrankung mit roten, schuppenden, krustigen Stellen)
- schwere allergische Reaktionen
- Urämie (Rückhaltung von Abfallstoffen im Blutkreislauf, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden)
- akutes Nierenversagen, das sich in Übelkeit, Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit äußert
- Entwicklung von Brüsten bei Männern
- hohe Bilirubinwerte im Blut (ein Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das eine Gelbfärbung von Haut und Augen verursachen kann), niedriger Natriumspiegel im Blut
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- verminderte Knochenmarkfunktion (Knochenmarkdepression), übermäßiger Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie), was zu Müdigkeit und blasser Haut führt, geringe Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Neutropenie, Leukopenie, Agranulozytose) wodurch eine Infektion wahrscheinlicher wird, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Körper selbst angreift
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- verminderte oder völlig ausbleibende Harnausscheidung
- pfeifende Atmung, Bronchitis, Probleme mit den Nasennebenhöhlen, Lungenentzündung
- Gelbsucht (äußert sich durch Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes), Leberentzündung (äußert sich unter anderem durch Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber, Gelbsucht) und Leberversagen
- Bauchspeicheldrüsenentzündung (äußert sich unter anderem durch Übelkeit oder Erbrechen, starke Bauch- oder Rückenschmerzen)
- allergische Reaktion des Dünndarms (intestinales Angioödem)
- Schweißausbrüche
- Blasen, die leicht aufplatzen können und dann zu wunden und schmerzhaften Stellen führen oder bluten können, rote juckende Flecken oder Abschälung der Haut mit Zurückbleiben flächiger, roter, wunder Stellen auf dem Körper
- vorübergehende Vergrößerung der Lymphknoten der Haut
- eine Kombination von Symptomen einschließlich Fieber, Blutbildstörungen oder Muskel- und Gelenkschmerzen, Sonnenlichtempfindlichkeit und eine starke Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen mit der Folge einer erhöhten Infektanfälligkeit
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen
- Anzeichen einer Depression
- Ohnmacht
- Über ein gehäuftes Auftreten von Angioödemen (Gesichts- oder Körperschwellungen) wurde bei Patienten afrikanisch-karibischer Herkunft berichtet.
- Unter der Einnahme von Lisinopril kann sich die chemische Zusammensetzung Ihres Blutes oder Urins verändern. Daher erfolgen unter der Behandlung möglicherweise regelmäßige Kontrolluntersuchungen.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ACE-Hemmer (Hemmstoffe des sogenannten Angiotensin-Converting-Enzyms) bezeichnet werden. Diese Tabletten wirken erweiternd auf die Blutgefäße (vasodilatierend) und erleichtern dadurch die Pumparbeit des Herzens bei der Blutversorgung des Körpers. Dies trägt zur Blutdrucksenkung bei.
- Es wird angewendet:
- zur Behandlung des Bluthochdrucks
- zur Behandlung der symptomatischen Herzmuskelschwäche (symptomatische Herzinsuffizienz), bei der die Pumpleistung des Herzens deutlich eingeschränkt ist
- zur Vorbeugung weiterer Herzprobleme bei Patienten mit kürzlich erfolgtem Herzinfarkt
- zur Behandlung einer auf die Zuckerkrankheit (Diabetes) und Bluthochdruck zurückzuführenden Nierenerkrankung
- Das Arzneimittel wird bei Kindern über 6 Jahren nur für die Behandlung von hohem Blutdruck (Hypertonie) empfohlen.
- Es darf nicht bei Kindern mit schweren Nierenschäden verwendet werden.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
- Die für Sie optimale Dosis ist von Ihren persönlichen Faktoren und vom Ansprechen des Blutdrucks abhängig, und wird von Ihrem behandelnden Arzt individuell angepasst.
- Erwachsene und ältere Patienten
- Bluthochdruck
- Die Behandlung wird im Allgemeinen mit täglich einer Tablette von 10 mg begonnen. Bei manchen Patienten, z. B. bei Patienten mit Nierenproblemen, ist möglicherweise eine niedrigere Anfangsdosis erforderlich. Die Dosis wird dann im Abstand von jeweils 2 - 4 Wochen allmählich so lange gesteigert, bis Ihr Blutdruck eingestellt ist. Die übliche Dosierung für die Langzeitbehandlung beträgt einmal täglich 20 mg.
- Herzmuskelschwäche
- Die Behandlung wird im Allgemeinen im Krankenhaus mit täglich einer Tablette von 2,5 mg begonnen.
- Die Dosis wird dann allmählich so lange gesteigert, bis Ihre Beschwerden unter Kontrolle sind. Die übliche Dosierung für die Langzeitbehandlung beträgt einmal täglich 5 - 35 mg. Die Dosis der von Ihnen eventuell eingenommenen Diuretika (harntreibende Medikamente) wird vor Beginn der Behandlung mit Lisinopril ggf. reduziert.
- Nach einem Herzinfarkt
- Die übliche Dosierung beträgt am ersten und zweiten Tag jeweils 5 mg, danach einmal täglich 10 mg über normalerweise sechs Wochen. Patienten mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie) erhalten in der Regel eine geringere Dosis von 2,5 mg sowie eine Erhaltungsdosis von 5 mg, wobei diese bei Bedarf vorübergehend auf 2,5 mg reduziert werden kann. Bei länger anhaltendem erniedrigtem Blutdruck wird Ihr Arzt die Behandlung mit Lisinopril ggf. absetzen.
- Auf Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Bluthochdruck zurückzuführende Nierenerkrankung
- Die Behandlung wird im Allgemeinen mit täglich einer Tablette von 10 mg begonnen. Die Dosis wird anschließend nach Ihren Bedürfnissen allmählich angepasst. Die übliche Dosierung für die Langzeitbehandlung beträgt einmal täglich 10 - 20 mg.
- Bei manchen Patienten afrikanisch-karibischer Herkunft können für eine entsprechende Kontrolle der Symptome höhere Dosen von Lisinopril erforderlich sein.
- Bluthochdruck
- Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren
- Die Anwendung wird nicht empfohlen.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren
- Die Anwendung wird bei Kindern in anderen Anwendungsgebieten als bei Bluthochdruck nicht empfohlen.
- Die Dosis ist vom Körpergewicht abhängig. Die Anfangsdosis beträgt in der Regel einmal täglich 2,5 mg bis 5 mg, die bis zu einer Höchstdosis von einmal täglich 20 mg bis 40 mg erhöht werden kann.
- Patienten mit Nierenproblemen sollten eine niedrigere Dosis einnehmen. Ihr Arzt wird entscheiden, welches die richtige Dosis für Sie ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie (oder eine andere Person) eine größere Zahl der Tabletten auf einmal geschluckt haben oder wenn Sie vermuten, dass ein Kind eine oder mehrere der Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverzüglich an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder an Ihren Arzt. Bei einer Überdosierung kommt es wahrscheinlich zu starkem Blutdruckabfall, Veränderungen der Herzfrequenz, Schwindel, Angst, Husten, Störungen des Salzhaushalts des Blutes sowie zu einem Versagen der Nierenfunktion mit den Symptomen Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Bewusstseinsverlust.
- Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist schon beinahe Zeit für die nächste Einnahme. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Brechen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels auch dann nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, wenn es Ihnen bereits besser geht.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).
- In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Lisinopril vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und das Präparat darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Lisinopril in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
- Stillzeit
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme von diese, Arzneimittel wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
- Zum Einnehmen.
- Das Arzneimittel ist vorzugsweise mit einem Glas Wasser jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen. Es kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterien oder an anderen Nierenproblemen leiden oder sich regelmäßig einer Blutwäsche (Dialyse) unterziehen müssen;
- wenn es bei Ihnen vor kurzem zu Durchfall oder Erbrechen gekommen ist;
- wenn Sie eine salzarme Diät eingehalten haben;
- wenn Sie an niedrigem Blutdruck leiden (dies kann sich durch Schwindel oder Benommenheit insbesondere beim (Auf)stehen bemerkbar machen);
- wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie an einer Minderdurchblutung des Herzmuskels (ischämische Herzkrankheit) leiden;
- wenn Sie an einer Minderdurchblutung des Gehirns (cerebrovaskuläre Erkrankung) leiden;
- wenn Sie an einer Aortenstenose oder Einengung des Ausflusstrakts (Verengung der vom Herzen wegführenden Hauptschlagader), an einer Herzklappenverengung (Mitralklappenstenose) oder an einer Verdickung des Herzmuskels (hypertrophe Kardiomyopathie) leiden;
- wenn Sie an einer Bindegewebserkrankung (Kollagenose), z. B. an systemischem Lupus erythematodes, einer allergischen Erkrankung mit Gelenkschmerzen, Hautausschlägen und Fieber, leiden;
- wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie (z. B. zur Abschwächung der allergischen Reaktionsbereitschaft bei einer Allergie gegenüber Wespen- oder Bienenstichen) durchgeführt werden soll;
- wenn bei Ihnen eine LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) durchgeführt werden soll;
- wenn es bei Ihnen vor kurzem zu einem Herzinfarkt gekommen ist und Sie an niedrigem Blutdruck oder Nierenproblemen leiden;
- wenn bei Ihnen eine schwere nicht ausgeglichene Herzmuskelschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz) festgestellt wurde;
- aufgrund Ihrer ethnischen Zugehörigkeit (insbesondere bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) kann die Wirkung von Lisinopril vermindert sein. Außerdem können Sie leichter eine allergische Reaktion (Angioödem) bekommen.
- wenn Sie ein Lithium-Präparat zur Behandlung von manisch-depressiven Störungen einnehmen;
- wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
- einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere, wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
- Aliskiren
- Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
- wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems erhöht sein:
- Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall
- Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus)
- Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).
- Die Einnahme von Lisinopril in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis").
- Wenn bei Ihnen eine Operation mit Narkose (auch eine entsprechende zahnärztliche Behandlung) durchgeführt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Zahnarzt über die Einnahme von diesem Präparat.
- Wenn es nach Beginn der Behandlung zu einem trockenen Husten kommt, der über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, informieren Sie Ihren Arzt.
- Kinder und Jugendliche
- Lisinopril wurde bei Kindern untersucht. Sprechen Sie mit dem Arzt, wenn Sie nähere Informationen erhalten wollen. Das Arzneimittel wird nicht bei Kindern unter 6 Jahren oder Kindern mit schweren Nierenproblemen empfohlen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann, insbesondere bei erstmaliger Einnahme der Tabletten, zu Schwindel oder Benommenheit führen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- weitere blutdrucksenkende Mittel wie Diuretika (harntreibende Medikamente), z. B. Amilorid, da Ihr Blutdruck zu stark abfallen könnte
- Betablocker wie Atenolol oder Propranolol
- nitrathaltige Arzneimittel (zur Behandlung von Herzproblemen)
- Neuroleptika (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen), z. B. Chlorpromazin oder trizyklische Antidepressiva, z. B. Amitriptylin, da es zu Blutdruckabfall kommen kann
- Lithium, da die Lithiumspiegel ansteigen können
- Insulin oder blutzuckersenkende Mittel in Tablettenform, da das Risiko für Unterzuckerungen (Hypoglykämie) erhöht sein kann
- Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen können (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln)
- goldhaltige Arzneimittel (wie z. B. Natriumaurothiomalat), die Ihnen möglicherweise als Injektion verabreicht werden
- Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
- wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Lisinopril in Kombination mit einem der folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese die Wirksamkeit von Lisinopril herabsetzen können:
- nicht-steroidale entzündungshemmende und schmerzlindernde Mittel (nicht-steroidale Antirheumatika [NSAR], z. B. Indometacin), da diese auch die Nierenfunktion beeinträchtigen können
- Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin), wenn Sie mehr als 3 g pro Tag einnehmen
- sympathomimetische Arzneimittel, z. B. Ephedrin, Adrenalin oder Isoprenalin. Ephedrin kann in Mitteln gegen Erkältungen und eine verstopfte Nase enthalten sein.
- Arzneimittel zur Behandlung von Asthma
- Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Lisinopril in Kombination mit einem der folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese das Risiko für die Blutbildstörung Leukopenie (verminderte Zahl der weißen Blutkörperchen) erhöhen können:
- Procainamid (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- Allopurinol (Gichtmittel)
- Immunsuppressiva (nach Organtransplantationen eingesetzte Mittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen)
- Folgende Arzneimittel können das Risiko für das Auftreten eines Angioödems erhöhen (Anzeichen eines Angioödems sind Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Hals mit Schluck- oder Atembeschwerden):
- Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln (gewebespezifische Plasminogenaktivatoren), die normalerweise im Krankenhaus verabreicht werden
- Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen eingesetzt werden (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören).
- Racecadotril zur Behandlung von Durchfall
- Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
- Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Lisinopril, andere ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn es bei Ihnen bereits einmal zu einer allergischen Reaktion gegenüber einem anderen ACE-Hemmer, z. B. Ramipril oder Enalapril, mit Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens (Angioödem) gekommen ist;
- wenn Sie mit einer Krankheit geboren wurden, die Sie anfälliger für die oben beschriebenen Schwellungen macht (hereditäres Angioödem), oder wenn Sie früher ein Angioödem unbekannter Ursache hatten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob dies auf Sie zutrifft, fragen Sie bitte Ihren Arzt.
- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (Es wird empfohlen, Lisinopril auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden);
- wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden;
- wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Tabl.
| Lisinopril-2-Wasser | 5,44 mg |
|---|---|
| Lisinopril | 5 mg |
1 Tabl.
| Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser | |
|---|---|
| Croscarmellose natrium | |
| Magnesium stearat | |
| Maisstärke | |
| Mannitol | |
| Eisen(III)-oxid, rot |











