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- MagnesiumDiasporal® 2 mmol Infusionslösungen
- Die Infusionen beinhalten Magnesiumsulfat und Wasser
- Nutzung in Schwangerschaft und Stillzeit unter medizinischer Überwachung
Magnesium-Diasporal 2 mmol Injektionslösung 50X5 ml
68,
99 €Sofort verfügbar
- MagnesiumDiasporal® 2 mmol Infusionslösungen
- Die Infusionen beinhalten Magnesiumsulfat und Wasser
- Nutzung in Schwangerschaft und Stillzeit unter medizinischer Überwachung
Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Magnesium-Diasporal 2 mmol Injektionslösung
Magnesium-Diasporal 2 mmol ist ein Mineralstoffpräparat zur Behandlung eines nachgewiesenen Magnesiummangels, der unter anderem mit neuromuskulären Störungen und Wadenkrämpfen einhergehen kann. Es wird außerdem bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Flüssigkeitseinlagerungen und Eiweißausscheidung im Urin (Präeklampsie) sowie bei schwangerschaftsbedingten generalisierten Krampfanfällen (Eklampsie) eingesetzt. Eine weitere Anwendung ist die Behandlung von Frühgeburtsbestrebungen, wenn der Magnesium-Serumspiegel unterhalb des Normbereichs liegt und der Calcium-Serumspiegel normal ist. Das Präparat eignet sich damit vor allem für Situationen, in denen ein ärztlich bestätigter Magnesiummangel vorliegt und gezielt ausgeglichen werden soll.
Anwendungsgebiete
Das Präparat wird bei Magnesiummangel angewendet, wenn dieser die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit wie neuromuskuläre Störungen oder Wadenkrämpfe ist. Vor Beginn der Behandlung sollte ein möglicher Calciummangel durch Bestimmung des Calcium-Serumspiegels ausgeschlossen werden. Es kommt zudem bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Wassereinlagerungen und Eiweiß im Urin, bei Eklampsie sowie bei Frühgeburtsbestrebungen zum Einsatz, sofern der Magnesium-Serumspiegel unter dem Normbereich liegt. Wenn sich Ihr Befinden unter der Behandlung nicht bessert oder sich verschlechtert, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Anwendung und Dosierung
Die Dosierung richtet sich nach Indikation und gemessenem Magnesium-Serumspiegel. Falls nicht anders verordnet, werden 1 bis 2 Ampullen mit jeweils 2 mmol Magnesium (insgesamt 2–4 mmol Magnesium) verabreicht. Bei Präeklampsie und Eklampsie werden 4–6 g Magnesiumsulfat (16–24 mmol Magnesium) intravenös in verdünnter Form über 15–20 Minuten gegeben, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 1–2 g Magnesiumsulfat pro Stunde (4–8 mmol Magnesium pro Stunde) bis 24–48 Stunden nach der Geburt. Die Injektionslösung wird intramuskulär oder intravenös verabreicht und darf nur durch medizinisches Fachpersonal angewendet werden.
Wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Das Präparat darf nicht angewendet werden bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Störung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht ist bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren erforderlich, da hier eine Dosisanpassung an den Grad der Nierenfunktionsstörung notwendig ist. Während einer hochdosierten Therapie müssen Patellarsehnenreflexe, Atemfrequenz und Urinausscheidung engmaschig überwacht werden, um eine Überversorgung mit Magnesium zu vermeiden. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Hinweise zu Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke, wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder anwenden. Die Wirkung verschiedener Arzneistoffe wie Diuretika, bestimmte Antibiotika (Aminoglykoside), Immunsuppressiva, Zytostatika sowie Digitalisglykoside kann durch die gleichzeitige Behandlung beeinflusst werden. Bestimmte Wirkstoffe wie Muskelrelaxantien vom Curaretyp, Barbiturate, Narkotika oder andere Hypnotika sowie Calciumsalze sollen nicht gleichzeitig gegeben werden, da sie die Wirkung von Magnesium verändern oder verstärken können. Beim Mischen mit Infusionslösungen ist zu beachten, dass keine calcium-, phosphat-, tetracyclinhaltigen oder alkoholischen Lösungen verwendet werden sollen, um Ausfällungen zu vermeiden.
Schwangerschaft, Stillzeit und Verkehrstüchtigkeit
Das Präparat kann in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, da keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko bei Gabe von Magnesiumsalzen in der Schwangerschaft vorliegen. Die Erfahrungen in der Frühschwangerschaft sind jedoch begrenzt. Wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene in den ersten 24–48 Lebensstunden auf Anzeichen einer möglichen Magnesiumüberdosierung überwacht werden. Die Fähigkeit zur Verkehrstüchtigkeit und zum Bedienen von Maschinen wird durch das Präparat nicht oder nur unerheblich beeinflusst.
- Zur Behandlung nachgewiesenen Magnesiummangels mit Muskelstörungen
- Einsatz bei Präeklampsie, Eklampsie und Frühgeburtsbestrebungen
- Anwendung nur durch medizinisches Fachpersonal intramuskulär oder intravenös
- Geeignet für Schwangerschaft und Stillzeit unter ärztlicher Überwachung


Fragen und Antworten zu Magnesium-Diasporal 2 mmol Injektionslösung 50X5 ml
Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.
Erfahrungen und Bewertungen zu Magnesium-Diasporal 2 mmol Injektionslösung 50X5 ml
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