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  • Zur schnellen Hirn- und Augeninnendrucksenkung in Akutsituationen
  • Geeignet zur Vorbeugung und Behandlung von Hirnödemen
  • Zur Einleitung und Diagnose der Harnausscheidung bei akuten Nierenproblemen

Mannitol Inf.-lsg. 15 10X250 ml

Derzeit nicht verfügbar
  • Zur schnellen Hirn- und Augeninnendrucksenkung in Akutsituationen
  • Geeignet zur Vorbeugung und Behandlung von Hirnödemen
  • Zur Einleitung und Diagnose der Harnausscheidung bei akuten Nierenproblemen
PZN
07511117
Darreichungsform
Infusionslösung
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete: Behandlung und Vorbeugung eines akuten Nierenversagens infolge Trauma oder Schock nach vorangegangener Probeinfusion, Hirndrucksenkung bei intakter Blut-Hirn-Schranke, Vorbeugung und Behandlung eines Hirnödems, Augeninnendrucksenkung (Glaukom), Einleitung einer osmotischen Diurese bei Harnausscheidungsstörungen (Oligurie/Anurie), Diagnose von Harnausscheidungsstörungen (Oligurie/Anurie).

Produktinformationen

Mannitol-Infusionslösung 15% – Infusionslösung zur Osmotherapie

Mannitol-Infusionslösung 15 ist eine sterile Infusionslösung, die in eine Vene verabreicht wird und Mannitol in einer Konzentration von 15 % enthält. Sie wird im klinischen Umfeld eingesetzt, unter anderem zur Behandlung und Vorbeugung eines akuten Nierenversagens infolge von Trauma oder Schock nach vorangegangener Probeinfusion. Zudem kann sie zur Senkung des Hirndrucks bei intakter Blut-Hirn-Schranke sowie zur Vorbeugung und Behandlung eines Hirnödems angewendet werden. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Senkung des Augeninnendrucks (z.B. bei Glaukom) sowie die Einleitung und Diagnostik einer osmotischen Diurese bei Harnausscheidungsstörungen (Oligurie/Anurie). Die Anwendung erfolgt ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal.

Anwendung und Dosierung

Die Mannitol-Infusionslösung 15 wird als zentralvenöse Kurzinfusion über einen Cavakatheter verabreicht. Die genaue Dosis und Verabreichungsgeschwindigkeit legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt individuell fest – abhängig von Körpergewicht und klinischem Zustand. Die maximale Tagesdosis kann bis zu 3 g Mannitol pro kg Körpergewicht betragen, was 20 ml Lösung pro kg Körpergewicht entspricht. Zur Hirn- und Augendrucksenkung sowie zur Hirnödemprophylaxe und -therapie werden in der Regel 0,3 bis 2,5 g Mannitol/kg Körpergewicht innerhalb von 30 bis 60 Minuten infundiert. Bei eingeschränkter Harnausscheidung kann vorab eine Probeinfusion gegeben werden, um die Reaktion der Nieren zu prüfen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Wichtige Hinweise und Gegenanzeigen

Mannitol-Infusionslösung 15 darf nicht angewendet werden, wenn nach einer Probeinfusion eine anhaltende Harnausscheidungsstörung besteht (Oligurie/Anurie), bei verminderter Herzleistung (kardiale Dekompensation) oder bei Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge (Lungenödem). Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei ausgeprägtem Verlust von Körperwasser (Dehydratation), bei Gehirnblutungen, Störungen der Blut-Hirn-Schranke, Hyperhydratation, erhöhter Serumosmolarität sowie Abflussbehinderungen der unteren ableitenden Harnwege. Besondere Vorsicht ist bei Hypervolämie und bei stark eingeschränkter Harnausscheidung geboten; in diesen Fällen wird Ihr Behandlungsteam die Therapie engmaschig überwachen. Während der Behandlung werden Flüssigkeitsstatus, Elektrolythaushalt und Nierenfunktion regelmäßig kontrolliert.

Verwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Für die Anwendung von Mannitol in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor. Bei Schwangeren und Stillenden entscheidet die Ärztin oder der Arzt im Einzelfall, ob eine Behandlung unbedingt erforderlich ist. In diesen Fällen wird die niedrigstmögliche wirksame Dosis gewählt. Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen, informieren Sie unbedingt vor der Behandlung Ihre Arztpraxis.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Mannitol-Infusionslösung 15 Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Besonders bei Überdosierung oder bestehender Nierenfunktionsstörung kann es zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen, unter anderem zu Dehydratation, Elektrolytverlusten, Hyperkaliämie oder Veränderungen der Osmolarität. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchbeschwerden sowie Verwirrtheitszustände. Zudem können akute Volumenbelastungen des Herz-Kreislauf-Systems, Tachykardie und bei eingeschränkter Nierenfunktion Lungenödeme auftreten. Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zu Schockzuständen sind ebenfalls möglich. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

Aufbewahrungshinweise

Bewahren Sie Mannitol-Infusionslösung 15 stets für Kinder unzugänglich auf und verwenden Sie das Präparat nicht mehr nach dem auf Behältnis und Umverpackung angegebenen Verfalldatum. Nach Anbruch ist die Lösung sofort zu verwenden; eventuelle Restmengen sind zu verwerfen. Es dürfen nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwendet werden. Bei kühler Lagerung kann es zur Kristallbildung kommen, die sich durch leichtes Erwärmen wieder lösen lässt.

Fragen und Antworten zu Mannitol Inf.-lsg. 15 10X250 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Mannitol Inf.-lsg. 15 10X250 ml

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.