PARACETAMOL Kabi 10 mg/ml 1.000 mg Infusionslsg. 10X100 ml
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PZN
07717184
Darreichungsform
Infusionslösung
Marke
Hersteller
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Warnhinweis:
Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Gebrauchsinformationen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schmerzen und Brennen an der Injektionsstelle
- Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen)
- Änderungen von Laborwerten (bei Blutuntersuchungen wurden anormal hohe Leberwerte festgestellt). Informieren Sie Ihren Arzt, falls dies auftritt, da regelmäßige Blutuntersuchungen erforderlich sein könnten.
- Niedriger Blutdruck
- Unwohlsein
- Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)
- Verminderte Zahl bestimmter Blutzellen (Blutplättchen, bestimmte weiße Blutkörperchen), was möglicherweise zu Nasen- oder Zahnfleischbluten führen und die Gefahr von Infektionen erhöhen kann. Informieren Sie Ihren Arzt, falls entsprechende Beschwerden bei Ihnen auftreten, da regelmäßige Blutuntersuchungen erforderlich sein könnten.
- Allergische Reaktionen, die von einem einfachen Haut- oder Nesselausschlag bis zu schweren allergischen Reaktionen (anaphylaktischer Schock) reichen können. Mögliche Beschwerden sind Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen sowie Atemnot, pfeifende Atmung oder Atemschwierigkeiten und vorübergehende Verengung der Atemwege in den Lungen (Bronchospasmus). Wenn Sie der Meinung sind, dass Paracetamol bei Ihnen eine allergische Reaktion hervorruft, müssen Sie umgehend Ihren Arzt informieren.
- Sehr seltene Fälle von schweren Hautreaktionen wurden berichtet.
- Sehr seltene Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Schneller Herzschlag (Tachykardie)
- Rötung der Haut, Hitzegefühl, Juckreiz
- Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol anwenden.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Einfluss auf Laboruntersuchungen
- Die Behandlung mit Paracetamol kann die Ergebnisse von Laboruntersuchungen zur Bestimmung von Harnsäure oder Blutzucker verändern.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Dieses Arzneimittel ist ein Analgetikum (es lindert Schmerzen) und ein Antipyretikum (es senkt das Fieber).
- Es wird angewendet
- zur Kurzzeit-Behandlung von mittelstarken Schmerzen, besonders nach Operationen, und
- zur Kurzzeit-Behandlung von Fieber.
- Dosierung
- Die Dosis richtet sich nach dem Gewicht des Patienten:
- Gewicht des Patienten: = 10 kg*
- Dosis pro Anwendung: 7,5 mg/kg
- Volumen pro Anwendung: 0,75 ml/kg
- Maximales Volumen an Paracetamol 10 mg/ml Infusionslösung pro Anwendung basierend auf den oberen Gewichtsgrenzen der Gruppe (ml)*** : 7,5 ml
- Maximale Tagesdosis**: 30 mg/kg
- Gewicht des Patienten: > 10 kg bis = 33 kg
- Dosis pro Anwendung: 15 mg/kg
- Volumen pro Anwendung: 1,5 ml/kg
- Maximales Volumen an Paracetamol 10 mg/ml Infusionslösung pro Anwendung basierend auf den oberen Gewichtsgrenzen der Gruppe (ml)*** : 49,5 ml
- Maximale Tagesdosis**: 60 mg/kg, nicht mehr als 2 g
- Gewicht des Patienten: > 33 kg bis = 50 kg
- Dosis pro Anwendung: 15 mg/kg
- Volumen pro Anwendung: 1,5 ml/kg
- Maximales Volumen an Paracetamol 10 mg/ml Infusionslösung pro Anwendung basierend auf den oberen Gewichtsgrenzen der Gruppe (ml)*** : 75 ml
- Maximale Tagesdosis**: 60 mg/kg, nicht mehr als 3 g
- Gewicht des Patienten: > 50 kg und zusätzliche Risikofaktoren für Lebertoxizität
- Dosis pro Anwendung: 1 g
- Volumen pro Anwendung: 100 ml
- Maximales Volumen an Paracetamol 10 mg/ml Infusionslösung pro Anwendung basierend auf den oberen Gewichtsgrenzen der Gruppe (ml)*** : 100 ml
- Maximale Tagesdosis**: 3 g
- Gewicht des Patienten: > 50 kg und keine zusätzlichen Risikofaktoren für Lebertoxizität
- Dosis pro Anwendung: 1 g
- Volumen pro Anwendung: 100 ml
- Maximales Volumen an Paracetamol 10 mg/ml Infusionslösung pro Anwendung basierend auf den oberen Gewichtsgrenzen der Gruppe (ml)*** : 100 ml
- Maximale Tagesdosis**: 4 g
- *Frühgeborene: Es liegen keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit für Frühgeborene vor.
- **Maximale Tagesdosis: Die maximale Tagesdosis, wie oben in der Tabelle beschrieben, gilt für Patienten, die keine weiteren Paracetamol-haltigen Arzneimittel erhalten und muss gegebenenfalls entsprechend angepasst werden, indem diese Arzneimittel berücksichtigt werden.
- ***Patienten mit geringerem Gewicht benötigen geringere Volumen
- Das minimale Zeitintervall zwischen zwei Verabreichungen muss bei Patienten mit normaler Nierenfunktion mindestens 4 Stunden betragen.
- Das minimale Zeitintervall zwischen zwei Verabreichungen bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz muss mindestens 6 Stunden betragen.
- Das minimale Zeitintervall zwischen den einzelnen Verabreichungen bei Patienten, die eine Hämodialyse benötigen, muss mindestens 8 Stunden betragen.
- Die maximale Tagesdosis darf bei erwachsenen Patienten mit chronischer oder kompensierter aktiver Lebererkrankung, hepatozellulärer Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (geringe Reserven an Glutathion in der Leber), Dehydrierung, Meulengracht-Gilbert-Syndrom, einem Gewicht von weniger als 50 kg 3 g nicht überschreiten.
- Es dürfen nicht mehr als 4 Dosen in 24 Stunden gegeben werden.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn bei Ihnen eine größere Menge von Paracetamol angewendet wurde, als vorgeschrieben, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.
- Bei einer Überdosierung treten die Beschwerden im Allgemeinen innerhalb der ersten 24 Stunden auf und bestehen aus:
- Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen. Im Falle einer Überdosierung müssen Sie wegen des Risikos einer nicht rückgängig zu machenden Leberschädigung umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Falls erforderlich kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht nachlassen oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
- Stillzeit
- Paracetamol kann in der Stillzeit angewendet werden.
- Dieses Arzneimittel ist zur intravenösen Anwendung.
- Paracetamol Infusionslösung wird als 15-minütige Infusion (über einen Dauertropf) in Ihre Vene verabreicht.
- Zwischen den einzelnen Infusionen muss ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Paracetamol zu stark oder zu schwach ist.
- Ihr Arzt wird Sie vor Beendigung der Infusion engmaschig überwachen, um zu vermeiden, dass Luft in Ihre Vene gelangt.
- Risiko für Medikationsfehler
- Achten Sie darauf, Dosierfehler aufgrund von Verwechslungen zwischen Angaben in Milligramm (mg) und Milliliter (ml) zu vermeiden, die zu versehentlichen Überdosierungen und Todesfällen führen können.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Wenn Sie Paracetamol anwenden, sollten Sie keine anderen Arzneimittel einnehmen, die Paracetamol enthalten, um die empfohlene Tagesdosis nicht zu überschreiten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Paracetamol-haltige Arzneimittel einnehmen.
- Wenn Sie Probenecid einnehmen (ein Arzneimittel zur Behandlung der Gicht), muss Ihr Arzt eine Verringerung der von Ihnen benötigten Paracetamol-Dosis in Erwägung ziehen, da Probenecid die Konzentration von Paracetamol in Ihrem Blut erhöht.
- Salicylamid (ebenfalls ein Schmerzmittel) kann eine Zunahme der Konzentration von Paracetamol in Ihrem Blut verursachen und deshalb möglicherweise die Gefahr von toxischen (giftigen) Wirkungen erhöhen.
- Rifampicin, , Isoniazid (Antibiotika), Barbiturate (Beruhigungsmittel), trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung der Depression) und Arzneimittel zur Behandlung von epileptischen Anfällen (Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon) können die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung von Paracetamol abschwächen und ebenso wie Alkohol seine toxische Wirkung auf die Leber verstärken.
- Die gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und Chloramphenicol (ein Antibiotikum) kann die Wirkung von Chloramphenicol verlängern.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie ein Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen (die Pille) anwenden, da dieses die Wirkung von Paracetamol verkürzen kann.
- Die gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen) kann das Risiko einer Abnahme der Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie) erhöhen. Dadurch kann die Gefahr zunehmen, dass Sie Infektionen bekommen.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blutverdünnungsmittel (Antikoagulanzien, Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung) anwenden. In diesem Fall sind möglicherweise häufigere Untersuchungen erforderlich, um die Wirkung des Blutverdünnungsmittels zu überprüfen.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Flucloxacillin (Antibiotikum) einnehmen, wegen des schwerwiegenden Risikos für Störungen des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Paracetamol anwenden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Paracetamol anwenden, wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung oder an Alkoholabhängigkeit leiden.
- wenn Sie an einer angeborenen Leberfunktionsstörung leiden, dem sogenannten Meulengracht-Gilbert-Syndrom.
- wenn Sie an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel leiden.
- wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Paracetamol enthalten.
- wenn Sie an einer schweren Mangelernährung leiden oder parenteral ernährt werden.
- wenn Sie an einer Dehydrierung leiden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Flucloxacillin einnehmen oder einnehmen werden. Es besteht das Risiko einer Blut- und Flüssigkeitsanomalie (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftritt, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin verwendet wird, insbesondere bei bestimmten Risikopatientengruppen, z. B. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis oder Unterernährung, vor allem wenn die maximalen Tagesdosen von Paracetamol verwendet werden. Die metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke ist eine schwere Erkrankung, die dringend behandelt werden muss.
- Informieren Sie Ihren Arzt vor der Behandlung, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.
- Sie sollten so schnell wie möglich von Paracetamol auf die Einnahme von Schmerzmitteln in Form von Tabletten oder Sirup wechseln.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Paracetamol hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch gegen Propacetamol (ein anderes Schmerzmittel und eine Vorstufe von Paracetamol) sind.
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Flasche = 0,1 l Lsg.
| Paracetamol | 1.000 mg |
|---|
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| Cystein | |
|---|---|
| Mannitol | |
| Wasser für Injektionszwecke |











