Abbildung ähnlich
- Hochdosiertes Depot-Eisen mit 80 mg elementarem Eisen pro Tablette
- Retardformulierung für gleichmäßige Eisenfreisetzung über mehrere Stunden
- Geeignet zur Behandlung von Eisenmangel bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren
Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 50 St
- Hochdosiertes Depot-Eisen mit 80 mg elementarem Eisen pro Tablette
- Retardformulierung für gleichmäßige Eisenfreisetzung über mehrere Stunden
- Geeignet zur Behandlung von Eisenmangel bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren
Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten bei Eisenmangel
Depot-Eisen(II)-sulfat 80 mg Retardtabletten sind ein Eisenpräparat mit blutbildender Wirkung und werden zur Behandlung von Eisenmangelzuständen bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren eingesetzt. Jede Retardtablette enthält getrocknetes Eisen(II)-sulfat als Wirkstoff und gibt das Eisen verzögert frei. Das Arzneimittel ist nahezu natriumfrei und eignet sich damit auch für Personen, die auf eine natriumarme Ernährung achten müssen. Wenn Sie sich nach 4 Wochen Behandlung nicht besser oder sogar schlechter fühlen, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Anwendung und Dosierung
Depot-Eisen(II)-sulfat wird oral eingenommen und ist für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Bei leichtem Eisenmangel wird in der Regel 1 Retardtablette täglich angewendet. Bei schwerem Eisenmangel und einem Körpergewicht über 32 kg können morgens und abends jeweils 1 Retardtablette eingenommen werden, wobei eine tägliche Dosis von 5 mg Eisen pro kg Körpergewicht nicht überschritten werden darf. Nach etwa 3 Wochen kann die Dosis auf 1 Retardtablette einmal täglich reduziert werden. Zur Auffüllung der Eisenreserven sollte die Einnahme von 1 Retardtablette täglich nach Normalisierung der Werte noch 1–3 Monate fortgesetzt werden. Nehmen Sie die Tabletten immer genau nach der Packungsbeilage oder nach Anweisung der behandelnden Praxis ein.
Hinweise zur richtigen Einnahme
Schlucken Sie die Retardtabletten unzerkaut mit einem großen Glas Wasser. Die Tabletten dürfen nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund behalten werden, da sonst ein Risiko für Mundgeschwüre und Zahnverfärbungen besteht. Je nach Magen-Darm-Verträglichkeit können die Tabletten vor oder während der Mahlzeiten eingenommen werden, jedoch nicht gleichzeitig mit bestimmten Nahrungsmitteln: Zwischen der Einnahme und Milchprodukten, Vollkorngetreide (z.B. Kleie, Hülsenfrüchte, ölhaltiges Getreide), Eiern und kalziumhaltigen Lebensmitteln (z.B. Käse, Milch) sollte ein Abstand von mindestens 2 Stunden liegen. Größere Mengen an Tee, Kaffee oder Rotwein können die Eisenaufnahme hemmen und sollten rund um die Einnahme gemieden werden.
Wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Depot-Eisen(II)-sulfat darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen getrocknetes Eisen(II)-sulfat oder einen der sonstigen Bestandteile besteht, bei Eisenüberladung (z.B. Hämochromatose) oder bestimmten Formen der Blutarmut (z.B. Thalassämie, refraktäre Anämie, medulläre Insuffizienz) sowie bei Kindern unter 10 Jahren. Bei bestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darmschleimhaut sollte der Nutzen der Therapie sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung abgewogen werden. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken haben oder sich an einer Tablette verschluckt haben, kann ein Risiko für Verletzungen von Speiseröhre und Atemwegen bestehen – in diesem Fall ist eine rasche ärztliche Abklärung erforderlich. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer eisenhaltiger Präparate oder diätetischer Eisen-Ergänzungen besteht die Gefahr einer Überdosierung; dies sollte unbedingt mit der behandelnden Praxis abgestimmt werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Zwischen der Einnahme von Depot-Eisen(II)-sulfat und verschiedenen Arzneimitteln sollte in der Regel ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden. Dazu gehören bestimmte Antibiotika (z.B. Tetracycline, Cefdinir), Arzneimittel gegen Osteoporose (Bisphosphonate), Mittel gegen Gelenkerkrankungen oder die Kupferspeicherkrankheit, einige säurebindende Präparate (Antazida) sowie Arzneimittel gegen Schilddrüsen- und Parkinson-Erkrankungen, HIV-Arzneimittel, bestimmte Mittel bei Harnwegsinfektionen sowie Präparate mit Zink, Magnesium oder Kalzium. Chinolon-Antibiotika sollten 4 Stunden vor oder 4–6 Stunden nach einer Eisendosis eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Gabe von Cholestyramin sind ebenfalls Zeitabstände einzuhalten. Wenn Sie zusätzlich eisenhaltige Arzneimittel als Injektion erhalten, sollte auf die gleichzeitige Einnahme von Depot-Eisen(II)-sulfat verzichtet werden. Informieren Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
Bei therapeutischem Gebrauch von Eisen(II)-salzen liegen umfangreiche Erfahrungen in der Schwangerschaft vor, ohne Hinweise auf angeborene Fehlbildungen. Wenn es klinisch notwendig ist, kann Depot-Eisen(II)-sulfat während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Eisen(II)-salze gehen in die Muttermilch über, bei therapeutischen Dosierungen werden jedoch keine Effekte für Neugeborene oder Säuglinge erwartet. Eine längerfristige Behandlung mit der hohen Dosierung von 2 Retardtabletten pro Tag sollte vermieden werden. Wenn Sie schwanger sind, stillen, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, lassen Sie sich vor der Einnahme von Ihrer Arztpraxis oder Ihrer Apotheke beraten.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig beobachtet werden Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und eine Verfärbung des Stuhls. Gelegentlich kann es unter anderem zu Verdauungsstörungen, Erbrechen, Gastritis, Juckreiz oder Hautausschlag kommen. In seltenen Fällen oder mit nicht bekannter Häufigkeit sind allergische Reaktionen, Veränderungen im Bereich von Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen-Darm-Trakt oder Lunge beschrieben, insbesondere bei falscher Anwendung oder Schluckstörungen. Bestimmte Tests auf Blut im Stuhl können durch die Einnahme verfälscht werden und sollten zuvor in Absprache mit der behandelnden Praxis pausiert werden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
Fragen und Antworten zu Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 50 St
Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.
Erfahrungen und Bewertungen zu Tardyferon Depot-eisen(ii)-sulfat 80 mg - Reimport 50 St
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