VELETRI 1,5 mg Pulver z.Herst.e.Infusionslösung 1 St
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PZN
12352514
Darreichungsform
Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel von diesem Arzneimittel richtig für Sie ist. Die Menge, die bei Ihnen angewendet wird, richtet sich nach Ihrem Körpergewicht und der Art Ihrer Krankheit. Je nachdem, wie gut Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihre Dosierung erhöht oder vermindert werden.
- Pulmonal arterielle Hypertonie
- Ihre erste Behandlung erhalten Sie in einem Krankenhaus. Dies geschieht deshalb, weil Ihr Arzt Sie überwachen und die optimale Dosis für Sie finden muss.
- Sie werden mit einer Infusion beginnen. Die Dosierung wird erhöht, bis sich Ihre Symptome bessern und jegliche Nebenwirkungen handhabbar sind. Wenn die beste Dosierung gefunden wurde, wird ein Dauerkatheter (Infusionsschlauch) in eine Ihrer Venen eingebracht. Sie können dann über eine Infusionspumpe behandelt werden.
- Nieren-Dialyse
- Es wird bei Ihnen für die Dauer Ihrer Dialyse eine Infusion dieses Arzneimittels angewendet.
- Anwendung zu Hause (nur für die Behandlung des arteriellen Lungenhochdrucks (pulmonal arterielle Hypertonie))
- Wenn Sie das Arzneimittel selbst zu Hause anwenden, wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Ihnen zeigen, wie das Präparat vorzubereiten und anzuwenden ist. Sie werden Ihnen auch erklären, wie Sie die Anwendung beenden können, wenn es notwendig sein sollte. Das Arzneimittel muss schrittweise abgesetzt werden. Es ist sehr wichtig, dass Sie allen ihren Anweisungen sorgfältig Folge leisten.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Begeben Sie sich umgehend in medizinische Behandlung oder nehmen Sie sofort Kontakt mit einer Giftnotrufzentrale auf, wenn Sie glauben, zu viel von diesem Arzneimittel angewendet oder erhalten zu haben.
- Symptome einer Überdosierung umfassen Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, schneller Herzschlag, Wärmegefühl oder ein kribbelndes Gefühl, oder das Gefühl, Sie könnten ohnmächtig werden (kraftlos/schwindelig).
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Das Arzneimittel muss schrittweise abgesetzt werden. Wenn die Behandlung zu schnell abgesetzt wird, können Sie schwere Nebenwirkungen bekommen wie Schwindel, Schwächegefühl und Atembeschwerden. Wenn Sie Probleme mit der Infusionspumpe oder dem Injektionskatheter haben, die die Behandlung mit diesem Arzneimittel stoppen oder verhindern, informieren Sie sofort Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder das Krankenhaus.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
- Anwendung von zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
- Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise von diesem Präparat beeinflussen oder es wahrscheinlicher machen, dass Sie Nebenwirkungen bekommen. Dieses Präparat kann auch die Wirkungsweise einiger anderer Arzneimittel beeinflussen, wenn es gleichzeitig angewendet wird. Das beinhaltet:
- Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck
- Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln
- Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln
- Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen oder Schmerzen (sogenannte „NSARs")
- Digoxin (zur Behandlung von Herzkrankheiten).
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der genannten Arzneimittel verwenden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
- Bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie
- Probleme mit Blutungen haben.
- Hautschädigungen an der Injektionsstelle
- Das Arzneimittel wird in eine Vene injiziert. Es ist wichtig, dass das Arzneimittel nicht aus der Vene in das umgebende Gewebe rinnt. Sollte das passieren, könnte die Haut geschädigt werden. Die Symptome dabei sind:
- Empfindlichkeit (Schmerzhaftigkeit)
- Brennen
- Stechen
- Schwellung
- Rötung
- Blasenbildung und Abschuppung der Haut könnten daraufhin folgen. Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel ist es wichtig, dass Sie die Injektionsstelle überprüfen.
- Fragen Sie sofort im Krankenhaus um Rat, wenn die Injektionsstelle gerötet, schmerzhaft oder geschwollen ist oder Sie Blasenbildung oder Abschuppung beobachten.
- Das Arzneimittel wird in eine Vene injiziert. Es ist wichtig, dass das Arzneimittel nicht aus der Vene in das umgebende Gewebe rinnt. Sollte das passieren, könnte die Haut geschädigt werden. Die Symptome dabei sind:
- Auswirkung von diesem Arzneimittel auf den Blutdruck und den Herzschlag
- Das Arzneimittel kann bewirken, dass Ihr Herz schneller oder langsamer schlägt. Auch Ihr Blutdruck kann zu niedrig werden. Während einer Behandlung mit diesem Arzneimittel werden Ihr Herzschlag und Blutdruck kontrolliert. Die Symptome eines niedrigen Blutdrucks umfassen Schwindel und Ohnmacht.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Symptome bekommen. Ihre Dosierung sollte möglicherweise herabgesetzt oder Ihre Infusion gestoppt werden.
- Kinder und Jugendliche
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von diesem Arzneimittel bei Kindern ist bisher noch nicht erwiesen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Ihre Behandlung könnte einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen haben.
- Vermeiden Sie die aktive Teilnahme am Straßenverkehr und das Bedienen von Maschinen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Epoprostenol. Epoprostenol gehört zu der Arzneimittelgruppe der Prostaglandine, welche die Gerinnung des Blutes hemmen und zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen.
- Das Arzneimittel wird angewendet, um eine Lungenerkrankung, die sogenannte „pulmonal arterielle Hypertonie" zu behandeln. Dabei ist der Druck in den Blutgefäßen der Lunge hoch. Das Arzneimittel erweitert die Blutgefäße, um so den Blutdruck im Lungenkreislauf zu senken.
- Das Arzneimittel wird angewendet, um die Gerinnung des Blutes während einer Nieren-Dialyse (Blutwäsche) zu verhindern, wenn Heparin nicht verwendet werden kann.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- Kopfschmerzen
- Kieferschmerzen
- Schmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Durchfall
- Rötung des Gesichts (Hitzegefühl)
- Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
- Blutinfektion (Sepsis)
- Erhöhter Herzschlag
- Langsamer Herzschlag
- Niedriger Blutdruck
- Erhöhte Neigung zu Blutungen an verschiedenen Stellen und Blutergüssen (beispielsweise Nasenoder Zahnfleischbluten)
- Magenbeschwerden oder -schmerzen
- Brustschmerzen
- Gelenkschmerz
- Angstgefühle, Nervosität
- Hautausschlag
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Häufige Nebenwirkungen, die in Bluttests auffallen können
- Verminderte Anzahl der Blutplättchen (Blutkörperchen, die die Blutgerinnung unterstützen)
- Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1 000)
- Schwitzen
- Mundtrockenheit
- Selten (1 bis 10 Behandelte von 10 000)
- Infektionen an der Injektionsstelle
- Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10 000)
- Engegefühl im Bereich der Brust
- Müdigkeit, Schwäche
- Erregung
- Blässe
- Rötung an der Injektionsstelle
- Überfunktion der Schilddrüse
- Verstopfen des Injektionskatheters
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Vergrößerte oder hyperaktive Milz
- Ansammlung von Flüssigkeit in den Lungen (Lungenödem)
- Erhöhter Blutzuckerspiegel
- Aszites (Ansammlung von Flüssigkeit im Bauch)
- Herzmuskelschwäche bei hohem Volumen des Blutes, das pro Zeitspanne vom Herzen gepumpt wird, mit der Folge von Kurzatmigkeit, Ermüdung, Schwellung der Beine und des Bauchraums sowie anhaltendem Husten
- Quaddeln (Urtikaria)
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, da dies Zeichen einer Blutinfektion oder niedrigen Blutdrucks oder einer schweren Blutung sein können
- Sie spüren Ihr Herz schneller schlagen oder Sie haben Brustschmerzen oder sind kurzatmig.
- Sie fühlen sich schwindelig oder kraftlos, vor allem wenn Sie stehen.
- Sie haben Fieber oder Schüttelfrost.
- Sie haben häufiger oder länger andauernde Blutungen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, da Ihre Symptome sich während der Schwangerschaft verschlimmern könnten.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob die Bestandteile von diesem Präparat in die Muttermilch übergehen. Während einer Behandlung mit diesem Präparat sollten Sie Ihr Kind nicht stillen.
- Das Arzneimittel ist ein Pulver in einer kleinen Durchstechflasche aus Glas. Das Pulver muss vor der Anwendung aufgelöst werden.
- Das Arzneimittel darf nicht als schnelle Injektion (Bolusinjektion) in Ihre Vene angewendet werden. Es sollte immer als eine intravenöse Infusion angewendet werden.
- Das Arzneimittel wird als langsame Infusion (Tropf) in eine Vene angewendet.
- Anwendung zu Hause (nur für die Behandlung des arteriellen Lungenhochdrucks (pulmonal arterielle Hypertonie))
- Wenn Sie dieses Präparat selbst zu Hause anwenden, wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Ihnen zeigen, wie dieses Präparat vorzubereiten und anzuwenden ist.
- Dieses Präparat ist ein Pulver in einer Durchstechflasche aus Glas. Vor der Verwendung muss das Pulver in Flüssigkeit aufgelöst werden. Die Flüssigkeit enthält kein Konservierungsmittel. Wenn etwas von der Flüssigkeit übrig bleibt, muss sie weggeworfen werden.
- Versorgung des Injektionskatheters
- Wenn Ihnen ein Katheter in Ihre Vene gelegt wurde, ist es sehr wichtig, diesen Bereich sauber zu halten, da Sie sonst eine Infektion bekommen könnten. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen zeigen, wie der Katheter und der Bereich darum zu reinigen sind. Es ist sehr wichtig, dass Sie allen ihren Anweisungen sorgfältig Folge leisten. Es ist auch sehr wichtig, dass Sie sorgfältig alle Anweisungen in Bezug auf die Wechsel des Medikamentenverabreichungs-Reservoirs (Medikamentenkassette) befolgen und dass Sie immer, wie es Ihnen von Ihrem Arzt gezeigt wurde, ein Verlängerungsset mit integriertem Filter verwenden, um das Risiko einer Infektion zu verringern. Achten Sie beim Anschließen des Verlängerungssets immer darauf, dass alle überschüssigen Tropfen abgewischt werden, damit sich keine Flüssigkeit zwischen den Anschlüssen zum Katheter und zur Medikamentenkassette befindet, da dadurch die Materialien beschädigt werden können.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Epoprostenol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine Herzschwäche haben.
- wenn es nach Beginn dieser Behandlung zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge kommt, was sich durch Kurzatmigkeit bemerkbar machen kann.
- Wenn Sie meinen, dass einer der angeführten Punkte auf Sie zutrifft, wenden Sie das Arzneimittel nicht an und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Flasche
| Epoprostenol natrium | 1,59 mg |
|---|---|
| Epoprostenol | 1,5 mg |
1 Flasche
| Saccharose | |
|---|---|
| Arginin | |
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung |











