Abbildung ähnlich
- Proteinkinasehemmer zur gezielten Hemmung von Krebszellwachstum und -ausbreitung
- Wirksam bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenzellkarzinom
- Zugelassen zur Behandlung bestimmter Weichteilsarkome bei Erwachsenen
Votrient 400 mg Filmtabletten 60 St
Tabletten mit Pazopanib zur Behandlung bestimmter Krebsarten bei Erwachsenen
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- Proteinkinasehemmer zur gezielten Hemmung von Krebszellwachstum und -ausbreitung
- Wirksam bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenzellkarzinom
- Zugelassen zur Behandlung bestimmter Weichteilsarkome bei Erwachsenen
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Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Votrient Filmtabletten (200 mg / 400 mg) – Krebsmedikament mit dem Wirkstoff Pazopanib
Votrient Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Pazopanib, einen sogenannten Proteinkinasehemmer. Dieses Arzneimittel wird bei erwachsenen Patientinnen und Patienten zur Behandlung von fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenkrebs sowie bestimmten Formen von Weichteilsarkomen eingesetzt. Pazopanib wirkt, indem es Proteine hemmt, die am Wachstum und an der Ausbreitung von Krebszellen beteiligt sind. Votrient darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden; eine zuverlässige Verhütung ist während der Behandlung und mindestens 2 Wochen danach erforderlich. Das Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verordnet und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
Anwendung und Einnahme
Die empfohlene Dosis beträgt insgesamt 800 mg Pazopanib einmal täglich (z.B. zwei 400 mg Filmtabletten), sofern Ihre Ärztin/Ihr Arzt nichts anderes verordnet; dies ist die maximale Tagesdosis. Nehmen Sie die Tabletten einmal täglich etwa zur gleichen Zeit mit Wasser unzerkaut ein. Votrient darf nicht zusammen mit Nahrung eingenommen werden: Halten Sie mindestens 2 Stunden Abstand nach einer Mahlzeit oder nehmen Sie die Tabletten mindestens 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein. Trinken Sie während der Behandlung keinen Grapefruitsaft, da dies das Nebenwirkungsrisiko erhöhen kann. Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nicht nach und nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, sondern setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort. Beenden Sie die Behandlung nicht eigenmächtig, sondern nur nach Rücksprache mit Ihrer behandelnden Praxis.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen
Votrient darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Pazopanib oder einen der sonstigen Bestandteile bekannt ist. Vor und während der Behandlung wird Ihr Blutdruck kontrolliert, da Votrient diesen erhöhen und in seltenen Fällen eine hypertensive Krise auslösen kann. Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Herz- oder Lebererkrankungen, frühere Herzattacken, Blutgerinnsel, Blutungsneigung, Magen- und Darmdurchbrüche oder Fisteln, Schilddrüsen- oder Nierenprobleme, ein früherer Lungenkollaps oder ein Aneurysma bzw. Gefäßriss bekannt sind. Votrient wird für Personen unter 18 Jahren nicht empfohlen und soll bei Kindern unter 2 Jahren aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht angewendet werden. Führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich schwindlig, müde oder schwach fühlen.
Wechselwirkungen und besondere Patientengruppen
Informieren Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen oder kürzlich eingenommen haben – dazu gehören auch pflanzliche Präparate und nicht verschreibungspflichtige Mittel. Bestimmte Medikamente gegen Infektionen (z.B. Clarithromycin, Ketoconazol, Rifampicin), gegen HIV (z.B. Ritonavir, Saquinavir), gegen Depressionen (Nefazodon), zur Senkung hoher Cholesterinwerte (z.B. Simvastatin) sowie magensäurehemmende Arzneimittel können die Wirkung von Votrient beeinflussen oder das Nebenwirkungsrisiko erhöhen. Während der Behandlung und mindestens 2 Wochen danach sollen Frauen eine zuverlässige Empfängnisverhütung anwenden; auch Männer mit Partnerinnen, die schwanger sind oder werden könnten, sollen in dieser Zeit beim Geschlechtsverkehr Kondome benutzen. Die Fortpflanzungsfähigkeit kann durch die Behandlung beeinträchtigt sein.
Mögliche Nebenwirkungen und wann Sie ärztliche Hilfe benötigen
Wie alle Arzneimittel kann auch Votrient Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Sehr häufig sind unter anderem Bluthochdruck, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Veränderungen von Haarfarbe und Haut (Pigmentverlust, Ausschlag) sowie Mundentzündungen. Häufig zeigen Blut- und Urinuntersuchungen erhöhte Leberwerte, Eiweiß im Urin oder eine verminderte Anzahl an Blutplättchen und weißen Blutkörperchen. Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe auf und nehmen Sie Votrient nicht weiter ein, wenn Anzeichen schwerwiegender Nebenwirkungen auftreten, z.B. starke Brustschmerzen, plötzliche Kurzatmigkeit, neurologische Ausfälle (z.B. Sprachstörungen, Verwirrtheit, Krampfanfälle), starke Bauchschmerzen, Blutungen (z.B. Blut im Stuhl oder Urin, Bluthusten), Gelbfärbung von Haut oder Augen oder Zeichen von Blutgerinnseln (Schwellung und Schmerzen in Beinen oder Armen). Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.










