Schnupfen & Nebenhöhlenentzündung: Symptome lindern und frei durchatmen
Schnupfen (Rhinitis) gehört zu den häufigsten Erkältungsbeschwerden. Eine laufende oder verstopfte Nase ist zwar meist harmlos, kann aber sehr lästig sein. Hält der Schnupfen länger an oder kommen weitere Symptome hinzu, kann sich daraus eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln. Bei medpex finden Sie eine Auswahl an Produkten, die Ihnen helfen, die Symptome zu lindern und wieder freier durchatmen zu können.
Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlenentzündung
Ein einfacher Schnupfen beginnt oft mit wässrigem Nasensekret und Niesreiz. Später kann das Sekret zähflüssiger werden und die Nase verstopfen. Kommt es zu einer Entzündung der Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen – luftgefüllte Hohlräume im Schädelknochen – spricht man von einer Sinusitis.
Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sind:
Anhaltender Schnupfen, oft mit gelb-grünlichem Sekret
Druckgefühl oder Schmerzen im Bereich der Stirn, Wangen oder um die Augen
Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verstärken
Manchmal auch Zahnschmerzen im Oberkiefer
Allgemeines Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit
Was hilft bei Schnupfen und verstopften Nebenhöhlen?
Um die Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Abschwellende Nasensprays oder -tropfen: Sie verengen die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und lassen sie abschwellen. Das erleichtert die Nasenatmung. Wichtig: Diese Sprays sollten nur für kurze Zeit (meist max. 7 Tage) angewendet werden, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.
Salzhaltige Nasensprays und Nasenduschen: Sie befeuchten die Schleimhäute, helfen, zähen Schleim zu lösen und die Nase sanft zu reinigen. Sie können auch unterstützend zu abschwellenden Sprays verwendet werden.
Pflegende Nasensalben: Produkte mit Wirkstoffen wie Dexpanthenol helfen, die gereizte Nasenschleimhaut zu pflegen und zu regenerieren.
Schleimlösende Mittel: Pflanzliche Präparate (z.B. mit Extrakten aus Enzian, Schlüsselblume, Eisenkraut – wie in Sinupret) oder synthetische Wirkstoffe können helfen, festsitzenden Schleim in Nase und Nebenhöhlen zu lösen und den Abtransport zu fördern.
Inhalationen: Das Inhalieren von heißem Wasserdampf (ggf. mit Zusätzen wie Salz oder ätherischen Ölen – Vorsicht bei Kindern und Asthmatikern!) kann ebenfalls zur Schleimlösung beitragen.
Wärme: Wärme von außen (z.B. Rotlichtlampe) kann als angenehm empfunden werden und die Durchblutung fördern.
Tipps zur Vorbeugung und Selbsthilfe:
Trinken Sie ausreichend (Wasser, ungesüßte Tees), um den Schleim flüssig zu halten.
Sorgen Sie für eine gute Luftfeuchtigkeit in Räumen.
Schonen Sie sich bei einer Erkältung.
Putzen Sie die Nase vorsichtig, am besten seitenweise, um das Sekret nicht in die Nebenhöhlen zu drücken.
Wann zum Arzt?
Wenn die Beschwerden sehr stark sind, länger als 7-14 Tage anhalten, hohes Fieber (über 39°C) auftritt, sich die Symptome verschlimmern oder starke Gesichts- oder Kopfschmerzen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies gilt insbesondere, wenn der Verdacht auf eine chronische Sinusitis besteht.
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