Hilfe bei Hämorrhoidenbeschwerden
Hämorrhoiden sind an sich normale, gut durchblutete Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms. Wenn sie sich vergrößern und entzünden, können sie jedoch unangenehme Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Nässen, leichte Blutungen (oft hellrot am Toilettenpapier) oder Schmerzen verursachen. Sie sind ein häufiges Problem, über das man ungern spricht, für das es aber gute Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Linderung akuter Symptome:
Zur Behandlung der lokalen Beschwerden stehen verschiedene Mittel in Form von Salben, Cremes, Zäpfchen oder Gelen zur Verfügung. Diese enthalten oft Wirkstoffe, die:
Juckreiz und Schmerzen lindern: Hierfür werden häufig lokal betäubende Substanzen wie Lidocain eingesetzt, die schnell für Erleichterung sorgen.
Entzündungen hemmen und die Wundheilung fördern: Bewährte pflanzliche Extrakte aus Hamamelis (Zaubernuss), Kamille oder Eichenrinde wirken oft entzündungshemmend, zusammenziehend (adstringierend) und unterstützen die Heilung der gereizten Haut.
Die empfindliche Haut schützen und pflegen: Bestimmte Salbengrundlagen oder Zusätze wie Zinkoxid, Bismutsalze, Jojobaöl oder Bienenwachs können eine schützende Schicht bilden, die Haut vor Reizungen bewahren und die Feuchtigkeit regulieren.
Wichtige Begleitmaßnahmen:
Stuhlregulierung: Eine der wichtigsten Maßnahmen, um Hämorrhoidenbeschwerden vorzubeugen und die Heilung zu unterstützen, ist eine geregelte, weiche Stuhlentleerung. Vermeiden Sie starkes Pressen. Dabei helfen eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichendes Trinken und bei Bedarf Quellstoffe wie Flohsamenschalen, die das Stuhlvolumen erhöhen und den Stuhl weicher machen.
Sanfte Analhygiene: Reinigen Sie den Analbereich nach dem Stuhlgang am besten nur mit lauwarmem Wasser (ohne reizende Seifen) und tupfen Sie ihn vorsichtig trocken. Für unterwegs oder zur zusätzlichen Pflege können spezielle Feuchtpflegetücher mit pflanzlichen Zusätzen sinnvoll sein.
Wann ist ärztlicher Rat erforderlich?
Auch wenn viele Hämorrhoidenbeschwerden gut selbst behandelt werden können, sollten Sie in folgenden Fällen ärztlichen Rat suchen:
Bei stärkeren, länger anhaltenden oder zum ersten Mal auftretenden Blutungen aus dem After.
Bei starken Schmerzen.
Wenn sich die Beschwerden trotz Behandlung nicht innerhalb weniger Tage bessern oder sogar verschlimmern.
Bei tastbaren Veränderungen am After oder unklaren Symptomen.
Um andere, möglicherweise ernsthaftere Erkrankungen des Enddarms sicher auszuschließen.
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